| Drei Frauen in der Kirche (1881)
Vier Jahre arbeitete der Perfektionist Wilhelm Maria Leibl an diesem Gemälde und immer wieder mussten seine Modelle posieren, bis er endlich mit dem Werk zufrieden war. Heute erscheinen uns solche Motive aus dem ländlichen Bereich abgenutzt und zum idyllischen Klischee verkommen, doch als Leibl das Leben der Bauern für sich als Quelle der Inspiration erkannte, waren derartige Gemälde etwas Neues. Schon bald bildete sich eine Gruppe von Malern als sogenannter „Leibkreis“ heraus, die ebenfalls die akademische Malerwelt Münchens verließen, um auf dem Land nach unverbrauchten Motiven für ihre Malerei zu suchen. |
(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi) |