| Junger Mann mit Pfeife (nach 1681)
Kaum waren die türkischen Expansionspläne in Europa 1683 vor Wien endgültig gescheitert, setzte im Westen ein Sinneswandel ein: Hatte man sich vorher über Jahrhunderte vor der „islamischen Gefahr“ gefürchtet, so begann man nun, das „Morgenland“ in einem positiveren Licht zu sehen. Wie sich das christliche Abendland den Orient vorstellte, dafür ist das Gemälde des französischen Malers Michel Gobin ein gutes Beispiel: Pfeife, Turban und Wunderlampe, all solche Accessoires bildeten eine exotische Mischung, derer sich die europäischen Maler der Neuzeit mit Vorliebe bedienten. |
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