| Mutterschaft am Ufer des Meeres (nach 1891)
1891 schiffte sich der französische Maler Paul Gaugin in Richtung Polynesien ein, um das Paradies zu finden. Doch schon längst hatten Missionare viele der Traditionen und Gebräuche der Einwohner Tahitis ausgelöscht. Gaugins Bilder aber sprechen von einer verlorenen Welt, in der die Polynesier im Einklang mit der Natur leben. Als er mit 66 Bildern aus Tahiti nach Frankreich zurückkehrte, hoffte Gaugin auf seinen künstlerischen Durchbruch – doch die Mehrheit der Pariser war noch nicht reif für seine Kunst. Enttäuscht kehrte er in die Südsee zurück und verbrachte seine letzten Jahre in Atuona, dem Hauptort der Marquesas-Insel. |
(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi) |