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Byzanz - Bollwerk am Bosporus
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G-Meisterwerke


Regelmäßig stellen wir Ihnen Gemälde der berühmtesten Maler der Geschichte vor.



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Kampf mit dem Mamelucken am 2. Mai 1808 in Madrid (1814)


Mit dem Gemälde zeigt der spanische Maler Goya die Kraft des Aufstandes der Madrider gegen die französischen Eindringlinge. Dieser Erhebung mündet schließlich in den Krieg Spaniens gegen die napoleonische Herrschaft. Im spanischen Bürgerkrieg selbst wurde das Bild beschädigt, ist aber heute wieder restauriert im Prado zu sehen.   
(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi)
 
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Dogenpalast in Venedig (2. Hälfte 18.Jhd.)


Zu Beginn seiner Karriere malte Francesco Guardi vorrangig venezianische Motive. Dabei kam es ihm bei einigen seiner Bilder nicht, wie seinem Lehrer Canaletto, auf topographische Wirklichkeiten an, sondern er ergänzte zu Gunsten der malerischen Wirkung Landschaften und Gebäude. Trotzdem zählt er zu den letzten großen Vedutenmalern.
(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi)
 
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Empfang eines französischen Gesandten in Venedig (um 1740)


Mit der Wirklichkeit nahm es Giovanni Antonio Canal, genannt Canaletto, in seinen Veduten, den Stadtbildern seiner Heimat Venedig, nicht so genau. Im Vordergrund standen bei ihm politische Aussagen: So sehen Kunsthistoriker in der lichtdurchfluteten Himmelsansicht eine Hommage an die Aufklärung, und auch das Canaletto zufolge wohlgeordnete Staatswesen seiner Zeit in der im Frieden florierenden „Serenissima“ kommt in seiner Darstellung von Dogenpalast und, im Hintergrund, der Kirche Santa Maria della Salute zum Ausdruck. Nicht zuletzt verweist der Titel des Gemäldes auf den hohen Stellenwert, den die Diplomatie in der Lagunenstadt genoss.
(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi)
 
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Ambassadeurs. Aristide Bruant dans son cabaret


Das Leben des französischen Malers Henri de Toulouse-Lautrec war so kurz wie unglücklich: Die Ehe seiner Eltern, eine inzestuöse Zweckverbindung im Hochadel, hielt nicht lange, im Jugendalter wurde bei Toulouse-Lautrec eine Erbkrankheit festgestellt, die zu Zwergwüchsigkeit führte, und als eine Liebesbeziehung nach dem Selbstmordversuch seiner Partnerin zerbrach, suchte der Maler Trost im Alkohol. Dafür hinterließ Toulouse-Lautrec der Nachwelt bedeutende Werke: Er illustrierte das Pariser Nachtleben der „Belle Époque“ im späten 19. Jahrhundert und bereitete mit der Farblithographie – kennzeichnend sind die Plakate Toulouse-Lautrecs – der modernen Werbung den Weg.
(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi)
 
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Wildungen-Altar: Die Kindheitsgeschichte Christi (1403)


Seinen Ruhm verdankt der westfälische Maler Conrad von Soest dem Flügelaltar für die Bad Wildunger Stadtkirche in Nordhessen. 13 Bilder zeigen die Passion Christi, gemalt im „weichen Stil“ des ausgehenden Mittelalters. Besondere Aufmerksamkeit verdient dabei der rechte, innere Flügel: In der Darstellung des Pfingstgeschehens findet sich der so genannte „Brillenapostel“, die älteste Abbildung einer Brille nördlich der Alpen.
(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi)
 
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Junger Mann mit Pfeife (nach 1681)


Kaum waren die türkischen Expansionspläne in Europa 1683 vor Wien endgültig gescheitert, setzte im Westen ein Sinneswandel ein: Hatte man sich vorher über Jahrhunderte vor der „islamischen Gefahr“ gefürchtet, so begann man nun, das „Morgenland“ in einem positiveren Licht zu sehen. Wie sich das christliche Abendland den Orient vorstellte, dafür ist das Gemälde des französischen Malers Michel Gobin ein gutes Beispiel: Pfeife, Turban und Wunderlampe, all solche Accessoires bildeten eine exotische Mischung, derer sich die europäischen Maler der Neuzeit mit Vorliebe bedienten.
(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi)
 
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Wiesen bei Greifswald (1820/30)


Oft zog es Caspar David Friedrich, einen der Hauptvertreter der frühromantischen Malerei in Deutschland, in die freie Natur. Doch auch seiner Heimatstadt Greifswald setzte er malerische Denkmäler: Eindeutig erkennbar ragt die Turmspitze von St. Nikolai am Horizont gen Himmel. Der friedliche Schein, den das Gemälde ausstrahlt, trügt allerdings: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erlebte Greifswald, das seit 1648 zu Schweden gehört hatte, erst zwei Besetzungen durch Frankreich, sollte dann an Dänemark übergehen und wurde schließlich 1818 in die preußische Provinz Pommern eingegliedert.
(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi)
 
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Der Tod des Sokrates (1787)


Exil oder Tod: Vor diese Wahl stellte ein attisches Gericht den großen Philosophen Sokrates im Jahr 399 v.Chr. Sokrates wählte den tödlichen Schierlingsbecher – und wurde durch seinen erzwungenen Selbstmord unsterblich. Die Gefasstheit, mit der Sokrates in den Tod ging, bannte zwei Jahrtausende später der französische Maler Jacques-Louis David auf die Leinwand. Sokrates philosophiert, noch während ihm das Gift gereicht wird, und beweist damit seine Prinzipientreue und Gelassenheit selbst im Angesicht des Todes. Rundherum sind verzweifelte Schüler und Sklaven zu sehen, im Hintergrund verlässt Sokrates’ Frau Xanthippe das Gefängnis. Einzig Platon, am linken Bildrand zu sehen, bleibt ähnlich ruhig wie sein großer Lehrer. Für Davids Zeitgenossen war die Botschaft des Gemäldes eindeutig: Am Vorabend der Revolution rief David damit zum Widerstand gegen ungerechte Obrigkeiten auf.
(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi)
 
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See von Annecy (1896)


Cézannes Eigenart, kaum eines seiner Werke zu datieren, brachte so manchen Kunsthistoriker zur Verzweiflung. Beim „See von Annecy“ aber hatte die Nachwelt Glück: Cézanne war nachweislich nur einmal an dem See im ostfranzösischen Département Haute-Savoie – 1896, als der an der Zuckerkrankheit leidende Künstler auf dem Heimweg von einem Kuraufenthalt in Vichy war. Das zum Spätwerk zählende Gemälde fällt in die „lyrische Periode“ Cézannes, die bereits einige Elemente des Kubismus und des Fauvismus vorwegnahm.
(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi)
 
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Mann mit der Pfeife (1890)


Nur berühmte Personen sind es wert, auf Bildern Eingang in die Ewigkeit zu erhalten? Das wollte Paul Cézanne nicht gelten lassen. Das Ergebnis sieht man unter anderem in diesem Gemälde von 1890, das Teil einer ganzen Reihe von Porträts Pfeife rauchender Männer ist: Den hängenden Schultern und kleinen Augen eines offensichtlich ermüdeten Arbeiters steht dessen fester Blick gegenüber. Cézanne brachte damit seine Überzeugung zum Ausdruck, dass auch einfache Menschen Größe und Würde besitzen. Der „Mann mit der Pfeife“ hängt in der St. Petersburger Eremitage.
(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi)
 
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Jüngling von einer Eidechse gebissen (um 1593)


Mit seiner naturalistischen Darstellung war Caravaggio stilprägend für die frühe italienische Barockmalerei. Auch das Gemälde „Jüngling von einer Eidechse gebissen“, das um 1593 entstand, zeugt von Caravaggios Können: Lebensnah sind die Details im Vordergrund wiedergegeben, und der scharfe Hell-Dunkel-Kontrast, eingefangen im starken Gegenlicht, in dem das Gesicht des Jünglings erscheint, gibt dem Bild eine bühnenreife Dramatik. Das Gemälde befindet sich in der Sammlung Longhi in Florenz.
(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi)
 
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