| Titelthema: Mönche mit dem Schwert – Die Ritterorden des Abendlandes
Aus dem Inhalt: Kampf um das Heilige Land – Gott will es: Kreuzzug ins Heilige Land – Krieg und Seelenheil: Bernhard von Clairvaux – Die Herren des Tempels – Kaiser und Großmeister: Aufstieg des Deutschen Ordens – Blutiges Gotteswerk: Das Militärwesen der Ritterorden – Der Rückzug: Das Scheitern des heiligen Ludwig – Bekehrung mit dem Schwert: Missionare, Städtegründer – Der Ordensstaat: Preußen unter den Deutschen Rittern – Die Vernichtung der Templer – Kampf ums Mittelmeer: Die Johanniter von Akkon bis Malta – Chronique scandaleuse: Die Rückkehr der Templer: Von Spinnern und Scharlatanen
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Das aktuelle Thema: Kriegsverbrecher vor Gericht Porträt: Anastasia Romanowa - Das Rätsel um die "gerettete" Zarentochter Geschichte im Alltag: Chic am Strand - Kulturgeschichte der Bademode: Von Alt-Ägypten zum Atom-Atoll Editorial
Das hohe Mittelalter durchzieht eine mit großem Ernst geführte Diskussion nach dem "rechten" Einsatz von Gewalt, nach dem "gerechtfertigten" Krieg. Nur so wurde auch das Paradoxon des Mönchs-Ritters möglich, wie es in den Ordensgemeinschaften seine Ausformung fand, die wir in diesem Heft vorstellen – die Verbindung von monastischer Demut mit ritterlicher Schlagkraft. Johanniter, Templer und Deutscher Orden – diese Ordensgemeinschaften hatten gemeinsame Wurzeln und verbindende Ideale, jedoch höchst unterschiedliche Schicksale…
Auch wenn sie immer wieder verletzt wurden – das Mittelalter kannte recht genaue Regeln, wer wann wen im Kampf töten oder sonst wie schaden durfte. Spätere Zeiten verwarfen solche "Hemmnisse" nur allzu bereitwillig, was schließlich in die "totalen Kriege" des unseligen 20. Jahrhunderts mündete. So musste die Völkergemeinschaft recht mühselig eigene Gesetze und Tribunale erstellen, um Kriegsverbrechen zu definieren und auch zu verfolgen. Nach dem vor 50 Jahren abgeschlossenen "ersten Anlauf" von "Nürnberg" stellt nun "Den Haag" einen weiteren Versuch dar, hinter die Lügen der Propaganda vorzudringen.
Einen besonderen Vorhang von Lügen und Gerüchten breitete die blutige Ausrottung im Sommer 1918 über die Zarenfamilie, und so tauchten mehrere falsche Prinzessinnen Anastasia in den Salons und Schlagzeilen auf. Die moderne Gen-Forschung hat diesen Spekulationen nunmehr aber ein endgültiges Ende bereitet.
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