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Auf Evas Spuren - Entdeckung und Erforschung der ersten Menschen
Auf Evas Spuren - Entdeckung und Erforschung der ersten Menschen

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Auf Evas Spuren – Die Suche nach den ersten Menschen

Titelthema:

Auf Evas Spuren –
Die Suche nach den ersten Menschen




Aus dem Inhalt: Im Garten Eden – Die Ahnen-Sucher: Vom Neandertal bis Java – Affentheater: Darwin erschüttert das Weltbild – Die ersten Ahnen – Der große Schritt: Der Mensch lernt den aufrechten Gang – Urheimat Afrika – Wanderungen: Die Ausbreitung des Frühmenschen – Puzzle der Fossilien – Chronique scandaleuse: Bigfoot, Yeti & Co


Das aktuelle Thema: Die Achse des Imperiums – 100 Jahre Transsibirische Eisenbahn
Porträt: Kurt Schumacher - Der Einzelkämpfer: Die Verwundungen eines Sozialdemokraten – Vom KZ auf die Oppositionsbank
Geschichte im Alltag: Urlaub für Millionen - Thomas Cook: Der Vater der Pauschalreise


Editorial

"Es wäre gut, wenn sich der Mensch mehr mit seiner Naturgeschichte beschäftigte als mit seiner Tatengeschichte" – dies formulierte der Schriftsteller Friedrich Hebbel vor gut 150 Jahren. Inzwischen haben sich "Taten-" und "Naturgeschichte" längst versöhnt und tauschen sich eifrig über die Wechselwirkungen aus, die zwischen unseren Handlungen und unserer Natur bestehen. Und die Geschichte der Erforschung unserer – im wörtlichen Sinne – spezifischen Vergangenheit ist seit Hebbels Tagen ihrerseits ein spannendes Kapitel der Historiografie geworden. Spannend ist es nicht zuletzt wegen der zahlreichen wissenschaftlichen Kontroversen und Debatten, in denen sich zwangsläufig naturwissenschaftliche Aussagen mit philosophisch-geisteswissenschaftlichen Fragen vermischen. Wir haben uns bemüht, den aktuellen Forschungs- und Diskussionsstand am Anfang des 21. Jahrhunderts darzulegen. Die Fragen nach dem "Wie" und dem "Warum" der Evolution werden auch in Zukunft Naturwissenschaftlern, Philosophen und Theologen ausgiebig Stoff für Diskussionen und Theorien liefern; es gibt jedenfalls keinen Grund, warum sie solche Diskussionen nicht gemeinsam führen sollten.

Wie schwierig das "Sich-die-Erde-Untertan-machen" selbst im krud-materialistischen Sinne sein kann, das erleben die Russen seit mehreren Jahrhunderten mit ihrer zweifellos gewaltigen "Schatzkammer" Sibirien. Den entscheidenden Durchbruch glaubte das damalige Zarenreich vor 100 Jahren mit der Fertigstellung der Transsibirischen Eisenbahn geschafft zu haben, und dieses eindrucksvolle technische Bauwerk hat auch eine wichtige Entwicklungsschneise vom Ural bis zum Pazifik gelegt. Doch irgendwie blieben die Ergebnisse immer hinter den Erwartungen zurück, was sicher auch daran lag, dass die Transsib zu viele Sträflinge und Gefangene und zu wenig freie Pioniere in die Weiten der Taiga transportierte.

Eine ebenso starke wie tragische Persönlichkeit der jüngeren deutschen Geschichte ist Kurt Schumacher, der erste Vorsitzende der Nachkriegs-SPD. Sein auch von den bitteren Erfahrungen der Nazi-Zeit geprägtes Staats- und Gesellschaftsbild fand so viel weniger Zustimmung beim bundesdeutschen Wähler als das seines Konkurrenten Adenauer…

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