| Titelthema: Das Kaiserreich der Deutschen – Die Ottonen 919-1024
Aus dem Inhalt: Kaiser des Abendlands – Das Erbe Karls – Der Feind aus dem Osten – Im Schatten des Vaters: Otto II. – Starke Frauen: Adelheid und Theophanu – Der Träumer auf den Thron: Otto III. – Der heilige Machtpolitiker: Heinrich II. – Auf der Straße der Romanik
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Das aktuelle Thema: 50 Jahre Flimmerkiste Porträt: Charles S. Chaplin - Vom Cockney-Jungen zum Hollywood-Star – Der unbequeme Tramp Geschichte im Alltag: Untergrund-Bewegung - Geschichte der U-Bahn Editorial
zu Beginn des 10. Jahrhunderts war es nicht mehr zu übersehen, dass das universale Reich Kaiser Karls in zwei Hauptteile auseinander gefallen war, die sich ungefähr an der Sprachgrenze zwischen "Deutschen" und "Franzosen" ausrichteten. Während das Westreich sich unter den ausgelaugten Karolingern dahinschleppte, gewann der Osten mit dem Herrscherhaus der Liudolfinger eine Reihe tatkräftiger Könige, die diesem Reich rasch ein starkes Profil verliehen. So richteten die Kräfte, die auf die Wiederkehr einer starken, kaiserlichen (Ober-)Hand im Abendland setzten, ihre Hoffnungen auf den deutschen König. Anno 962 war Otto I. dann zu Rom der richtige Mann am richtigen Ort, um das Kaisertum des Westens auf Dauer mit dem Reich der Deutschen zu verbinden. Und trotz mancher Rückschläge gelang es den folgenden Sachsenkaisern, Otto II. und III. sowie dem heiligen Heinrich II., den inneren Zusammenhalt des Reiches wie dessen universalen Amspruch zu behaupten.
Es waren gerade einmal eineinhalb Stunden Programm, die im Dezember 1952 über die noch schwarz-weißen Bildschirme flimmerten, und Irene Koss, die TV-Ansagerin des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR), konnte eben mal ein paar tausend Besitzer von sündhaft teuren Fernsehgeräten begrüßen. Doch diese 90 Minuten wurden der Start zu einer atemberaubenden Medien-Karriere im wörtlichen Sinne; die "Flimmerkiste" hat wie kaum eine andere Errungenschaft das Leben – nicht nur der Deutschen – in diesen 50 Jahren geprägt…
Der hagere Tramp mit den abgerissenen Kleidern – diese Rolle hatte durchaus autobiografische Züge: Der Londoner Cockney-Junge Charles Spencer Chaplin arbeitete sich aus ärmlichsten Verhältnissen in Hollywood zum Weltstar und zum mehrfachen Millionär empor. Die in seinen Filmen stets vorhande anti-kapitalistische Gesellschaftkritik vertrieb "Charlie" dann aber aus seiner Wahlheimat USA ins Schweizer Exil, wo er die letzten 25 Jahre seines langen Lebens (1889-1977) verbrachte.
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