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Druiden, Barden, Menschenopfer – Die Welt der Kelten

Titelthema:

Druiden, Barden, Menschenopfer –
Die Welt der Kelten




Aus dem Inhalt: Das Volk aus dem Dunkel – Die große Unrast – "Wehe den Besiegten!" – Weise Priester, wilde Götter – Gallien unterliegt Caesar – König Artus – St. Patrick's Erben – Erlebte Geschichte: Die keltische Renaissance


Das aktuelle Thema: Krisenherd Nordirland
Porträt: Eduard der Bekenner - Der fromme König und das Ende Angelsachsens
Geschichte im Alltag: Hauchzart umhüllt - Der Nylonstrumpf


Editorial

Sie waren gefürchtete Krieger, geschickte Bauern und Handwerker und sehr erfolgreich im Fernhandel. Ihre Ländereien waren mit blühenden Siedlungen überzogen, mächtige Häuptlinge hörten auf weise Druiden und lauschten den Gesängen kunstvoller Barden… Gut 400 Jahre blühte die "keltische Kultur" in West- und Mitteleuropa, und doch bleibt das Volk – oder die Völker? -, das sie schuf, eines der großen Rätsel der Geschichte. Denn die Kelten kannten weder schriftliche Überlieferungen, noch schufen sie ein großes, einheitliches Reich, und so müssen wir uns ihre Welt mit den Mitteln der Archäologie – und inzwischen auch der Genforschung – zu erschließen versuchen.

Ein "keltisches Erbe" der besonderen Art stellt der Dauerkonflikt in Nordirland zwischen (zugewanderten) Protestanten und (ansässigen) Katholiken dar. Vor fünf Jahren schien das auf Initiative von US-Präsident Clinton und Premierminister Blair ausgehandelte "Karfreitagsabkommen" einen hoffnungsvollen Neuansatz zu bieten – heute stehen sich die Konfliktparteien einmal mehr "unversöhnlich" und ohne Perspektive gegenüber.

König von England zu sein, das war vom 9. bis zum 11. Jahrhundert kein leichter Beruf. Die eigentlichen Herren im Lande waren die Wikinger und die von ihnen unterstützten Earls – kein Wunder, dass sich ein Herrscher da lieber aufs Beten als aufs Kämpfen verlegte. Zum Heiligen machten Eduard dann aber erst die dankbaren Normannen, die seine Krone schließlich erbten.

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