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Apokalypse Vietnam – Kriege im Namen der Demokratie
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Kaiser Rotbart – Friedrich Barbarossa und seine Zeit

Titelthema:

Von Pearl Harbor nach Hiroschima –
Der 2. Weltkrieg in Asien



Aus dem Inhalt: Den schlafenden Riesen wecken – Reich der Sonne – Der vergessene Krieg – Das Fragezeichen – Sturm über Asien – Midway: Gezeitenwechsel im Pazifik – Dschungelkrieg um Burma – Brücken am Kwai – Die Hölle im Paradies – Götterwind – Chronique scandaleuse: Ein Schiff verschwindet… – Das Inferno


Das aktuelle Thema: Nebra ist überall - Raubgräber im Zwielicht
Porträt: Kaiser Claudius - Vom Hofnarren zum Imperator
Geschichte im Alltag: Süße Versuchung - Kakao und Schokolade


Editorial

Schon vor dem Ausbruch des 2. Weltkriegs in Europa kämpfte China gegen den Angriff Japans, das sich große Teile Ost- und Südostasiens als Rohstofflieferant und Absatzmarkt erobern wollte. Früher oder später musste dieser kriegerische Imperialismus mit den Interessen der USA und der Briten in diesem Raum kollidieren; im Dezember 1941 entschloss sich Japan zum Präemptivschlag, und mit dem Ruf "Banzai!" ("Es lebe der Kaiser!") eroberten die Soldaten des Tenno ein Imperium von Ostindien bis in die Südsee. Doch die Rechnung, die USA im Zwei-Fronten-Weltkrieg ausbluten zu können, ging nicht auf; ab Ende 1942 wurde Japan zum Rückzug gezwungen, der es bis 1945 auf seine Stamminseln zurückwarf. Die Aussicht auf einen schrecklichen Endkampf ließ die US-Führung dann zu einer schrecklichen neuen Waffe greifen…

Die Affäre um die Entdeckung der "Himmelsscheibe von Nebra" – deren Bedeutung und Kontext jetzt in einer großen Ausstellung in Halle/S. dargestellt wird – hat ein dramatisches Schlaglicht auf das blühende Gewerbe der illegalen "Schatzsuche" geworfen. Die Raubgräber richten unermessliche Schäden für die solide Altertumsforschung an; unterstützt werden sie dabei durch völlig unzureichende Rechtsvorschriften, bei denen Deutschland noch immer ein "Entwicklungsland" ist.

Als Neffe des Kaisers Tiberius nahm T. Claudius Drusus am Hof zu Rom eine wichtige, aber gefährtete Stellung ein. Seine Behinderungen und sein versponnenes Gelehrtendasein ließen ihn aber die Regierung des wahnsinnigen Caligula überstehen, und 41 n. Chr. sah sich der "Hofnarr" an die Spitze des Imperiums berufen, das er 13 Jahre lang nicht schlecht regierte.

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