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Pompeji & Herculaneum – Antikes Leben unter Asche

Titelthema:

Pompeji & Herculaneum – Antikes Leben unter Asche



Aus dem Inhalt: Tage des Schreckens – Der mordende Berg – Die Erde bebt – Schmelztiegel Pompeji – Aufruhr im Amphitheater – Volkes Stimme – Wein, Weib und Wolle – Das Stadtregiment – Pompejanische Wohnkultur – Die Gegenwart der Götter – Fülle der Funde – Boschaften aus der Asche – Bilder des Todes – Erlebte Geschichte: Im Rausch des Bacchus – Chronique scandaleuse: Tod beim Rendezvous


Das aktuelle Thema: Der Kaiser und der Negus - 100 Jahre deutsch-äthiopische Beziehungen
Porträt: Jules Verne - Ein Phantast mit Visionen
Geschichte im Alltag: Schmucke Zeit am Handgelenk - Die Armbanduhr


Editorial

Mit dem Donnerschlag des eruptierenden Vesuvs und dem nachfolgenden Feuer- und Aschensturm kam im Jahr 79 n. Chr. das blühende Leben in den kampanischen Provinzstädten Pompeji und Herculaneum zu einem jähen und für die zahlreichen Opfer grausamen Ende. Doch was sich für Betroffene und Zuschauer als Tragödie erwiesen hatte, das wurde zum Glücksfall für die Erforschung antik-römischer Alltagsgeschichte: Die in Schlamm und Asche festgehaltene Momentaufnahmen von Leben, Leiden und Lieben aller Gesellschaftsschichten in Pompeji und Herculaneum bewahrten einzigartige Informationen, und so wurden die Ausgrabungsfelder am Fuße des Vesuv zu Pilgerstätten für Archäologen und Geschichtstouristen…

Als Kaiser Wilhelm vor 100 Jahren dem Wunsch seines äthiopischen Gegenparts, Kaiser Meneliks II., um engere Kontakte nachkam, da stand der deutschen Delegation nach Addis Abeba eine abenteuerliche Reise bevor, ehe die diplomatischen Beziehungen aufrecht genommen wurden, die heuer auf ein bewegtes Jahrhundert zurückblicken.

Die Zeitgenossen verschlangen seine utopischen Erzählungen als phantastisches Autoren-Garn. Doch Jules Verne (1828-1905) stützte sich auf wissenschaftliche Forschungen, und so verblüffen seine hellsichtigen Projektionen bis heute.

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