| Titelthema: Die Reconquista – Halbmond und Kreuz über Spanien
Aus dem Inhalt: Arabesken: Geschichten aus der Alhambra – Der Angriff der Araber – Emire und Kalifen – Frühling in Andalusien – Santiago! Vom Widerstand zur Reconquista – El Cid: Held zwischen den Fronten – Wüstenstürme – Sevilla muss fallen! – Templer und Santiagoritter – Alfons der Weise – Die Sephardim – Zwei Königreiche: Kastilien und Aragón – Herbst in Granada – Erlebte Geschichte: Der Jakobsweg
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Das aktuelle Thema: 50 Jahre Deutschland in der NATO - Rückkehr unter Waffen Porträt: Dschingis Khan - Welteroberer aus der Steppe Geschichte im Alltag: Rundum Werbung - Die Litfaßsäule Editorial
Den Eroberungszug der Araber im Namen Allahs konnten weder die Straße von Gibraltar, noch die Krieger des Westgotenreichs aufhalten. Nur im äußersten Norden der iberischen Halbinsel behaupteten sich kleine christliche Fürstentümer. Während das maurische Spanien eine kulturelle Blüte – aber auch viele innere Konflikte und Intrigen – erlebte, bereiteten sich die Ritter von Leon, Kastilien und Aragon auf die "Reconquista", die Rückeroberung unter dem Zeichen des Kreuzes, vor. Gut 700 Jahre nach der arabischen Invasion war dieser wechselhafte Dauerkrieg weitgehend abgeschlossen. Nur noch Granada behauptete die Stellung als letztes Bollwerk islamischer Welt. 1492 waren auch seine Tage gezählt… Nie wieder in Uniform, nie wieder in Waffen – das war der feste Vorsatz der Deutschen 1945 gewesen. Aber nur 10 Jahre später war deutsche Kampfbereitschaft neu gefordert – allerdings fest eingebunden im Bündnis der NATO, das sich 50 Jahre später einer völlig veränderten Weltlage gegenüber sieht. Dass sich ein Stammesführer der Mongolen andere Stämme unterwarf, war nicht ungewöhnlich. Doch Temudschin sah nicht ein, warum er bei den Nachbarn Halt machen sollte – "Dschingis Khan" starb als Herr eines gewaltigen Weltreichs, das von China bis zum Schwarzen Meer reichte.
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