| Titelthema: Der letzte Ritter – Kaiser Maximilian I. und seine Zeit
Aus dem Inhalt: Stürmische Jugend - Österreich, heirate! - Kaiser und Reich: Reformstau in deutschen Landen - Schwindler und Brauträuber - Kriegsfackeln - Der Nerv der Dinge - Nicht nur der letzte Ritter… - Eine Lust zu leben! - Italienische Abenteuer - Erbstreit - Unruhiges Reich - Magische Zeiten - Chronique scandaleuse: Briefe dunkler Männer - Erlebte Geschichte: Innsbruck
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Das aktuelle Thema: Das Schloss-Gespenst - Berliner Kontroversen um einen Wiederaufbau Porträt: Franz-Josef Strauß - Der Über-Bayer Geschichte im Alltag: Emanzipation im Beinkleid - Die Frauenhose Editorial
Als sich das Mittelalter seinem Ende zuneigte und das altehrwürdige Heilige Römische Reich mehr und mehr zum Anachronismus wurde, da kam mit dem Habsburger Maximilian ein junger Herrscher auf den Thron, der die Ideale des Rittertums hochhielt und von vergangener Kaisermacht träumte. Maximilian war aber nicht nur Träumer, sondern durchaus ein Realpolitiker in den Verwicklungen seiner Zeit. Mochte er auf Turnieren auch Lanzen brechen - in seine Schlachten zog er mit den modernen Waffengattungen Landsknechte und Artillerie. Und wenn seine Versuche, das marode Reich neu zu beleben, auch an den harten Realitäten scheiterten - für sein Haus legte er die Grundlagen kommender Weltmacht…
Vor 55 Jahren versuchte das SED-Regime mit dem Berliner Schloss auch das alte Preußentum für immer abzureißen. Doch an die Stelle alter Geister ist mit dem "Palast der Republik" ein neues Gespenst getreten. Was tun mit dem historischen Ort und den Bauwerken…?
Der vor 90 Jahre geborene Franz-Josef Strauß, ein Gastwirtssohn aus Rott am Inn, verkörperte wie kein anderer nicht nur den bayerischen Eigenweg (und -sinn); seine Karriere spiegelt auch die Brüche und Spannungen der Bundesrepublik getreu wider.
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