| Titelthema: Heinrich VIII. – Der Machtmensch und die Frauen
Aus dem Inhalt: Königin für 100 Tage – Thron ohne Erbe? Die Ängste des Hauses Tudor – Der königliche Buchhalter: Heinrich VII. – St. Georg in Übersee – König und Kardinal – Kirche und Parlament – Der Kanzler auf dem Schafott – Klostersturm – Ehekarussell – Der Hofmaler – Der König stirbt – Machtkämpfe – Porträts: Katharina von Aragon – Thomas Kardinal Wolsey – Thomas Cranmer
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Blickpunkt: Attentat in Rom - Der Anschlag auf Johannes Paul II. – 500 Jahre Schweizer Garde Porträt: Jeanne d'Arc - Die eiserne Jungfrau rettet Frankreich Serie: Elite-Einheiten - Mythos und Geschichte - Teil 5: Die US-Marines – Uncle Sam's Stoßtruppe Geschichte im Alltag: Das Karussell - Vergnügen rundherum Editorial
Er gilt als Schürzenjäger und "König Blaubart". Doch hinter den sechs Ehen Heinrichs VIII. und ihrem mitunter blutigen Ende stand knallharte dynastische Machtpolitik – mit unerwarteten Folgen. Denn eigentlich wollte er nur einen Sohn, um den Bestand der Tudor-Dynastie zu sichern. Aus der Erben- wurden Ehekrisen und eine Scheidungsaffäre, die die katholische Welt erschütterte. Am Ende bekam Heinrich VIII. seinen Erben – um den Preis der eigenständigen anglikanischen Kirche und vieler abgeschlagener Köpfe. Damit war England ins Lager des Protestantismus eingeschwenkt, und der König musste erkennen, dass er die herbeigerufenen Geister nur begrenzt kontrollieren konnte. Und da er die Unterstützung des Parlaments benötigt hatte, bestand nun eine zweite, selbstbewusste Kraft neben der Krone. Die Weichen für die Sonderentwicklung Englands waren gestellt.
Vor 25 Jahren feuerte Ali Agça auf den Heiligen Vater – die Hintergründe der Tat sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Das Attentat auf dem Petersplatz warf auch ein Schlaglicht auf die Rolle der Schweizergarde, die heuer ihren 500. Geburtstag feiert.
Als Frankreich am Ende war – vom englischen Feind besetzt und von inneren Kämpfen zerrissen – kam ein junges Mädchen aus Lothringen. Diese Jeanne d'Arc war nicht nur überzeugt, einen himmlischen Auftrag zur Rettung Frankreich erhalten zu haben – sie setzte ihn auch um. Ihr "Dank" wurde der Ketzertod auf dem Scheiterhaufen.
"First to fight" – die Ersten am Feind, dieses Motto prägt die Männer und Frauen der US-Marine-Infanterie. Die Geschichte der US-Marines reicht bis 1775 zurück; ihr spezieller Mythos aber wurde im Zweiten Weltkrieg auf den Schlachtfeldern des Pazifiks geboren.
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