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Die Nibelungen – Ein deutscher Mythos und seine Geschichte

Titelthema:

Die Nibelungen –
Ein deutscher Mythos und seine Geschichte



Aus dem Inhalt: Leidenschaft, Verrat und Untergang - Der Tod der Nibelungen - Spuren am Rhein - Lied der Rätsel - Siegfried: Held mit Schwächen - Streit der Königinnen - Der grimmige Vasall - Das Gold der Nibelungen - Schicksalslied der Deutschen - "Nibelungentreue" - Der Ring des Komponisten - Erlebte Geschichte: Am Weg der Nibelungen


Blickpunkt: Canossa - Ein Bußgang mit Folgen
Porträt: Franklin D. Roosevelt - Vom Krisen- zum Kriegspräsidenten
Serie: Menschen und Monumente - Teil 4: Sanssouci in Potsdam
Geschichte im Alltag: Auf flotten Kufen - der Schlitten


Editorial

In den wilden Zeiten von Völkerwanderung und Hunnenstürmen wurde auch das kurzlebige Reich der Burgunder rund um die Hauptstadt Worms zerstört. Diese Fußnote der Geschichte wurde gut 700 Jahre später mit verschiedenen anderen Sagensträngen zu einem dramatischen Versepos entwickelt. Es verband zeitlose und zeittypische Grundmotive - Vasallentreue und Verrat, "Zickenkrieg" und Mordintrigen, Habgier und Rachsucht - zu einem grandiosen Drama, das die Phantasie der Deutschen durch die Jahrhunderte beflügelte. Damit wurde die Erzählung von "der Nibelungen Not" allerdings auch zu einem möglichen Instrument der Manipulation. Sein Einsatz durch Politiker und Demagogen trug mit dazu bei, dass beinahe das ganze deutsche Volk in einem Feuersturn à la "König Etzels Halle" unterging.

Mit dem Kirchenbann hatte Papst Gregor VII. die schärfste Waffe im Investiturstreit gezückt. Kaiser Heinrich IV. musste handeln. Er tat es im tiefsten Winter 1077 mit einem spektakulären Bußgang, dessen Drama lange Schatten warf.

Gewählt wurde Franklin D. Roosevelt, um die USA aus der Depression der großen Wirtschaftskrise zu führen. Seine wahre Herausforderung kam für den Präsidenten im Rollstuhl aber mit den Zweiten Weltkrieg, aus dem sich auch Amerika nicht auf Dauer heraushalten ließ.

Gut die Hälfte seiner Regierungszeit hatte Friedrich II. Krieg geführt. Doch die meist- besuchte Erinnerungsstätte an den Preußenkönig ist und bleibt sein Schloss "Sorgenfrei" bei Potsdam, wo er sich den friedlichen Freuden von Musik und Philosophie widmete.

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