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Kampf ums Heilige Land – Die Kreuzzüge

Titelthema:

Kampf ums Heilige Land – Die Kreuzzüge



Aus dem Inhalt: "Gott will es!" – Welt im Umbruch – Pilgerfahrt unter Waffen – Gottfried von Bouillon – Neue Welt im Nahen Osten – Mönche mit dem Schwert – Stolz und Strafgericht – Kreuzzug der Könige – Der Kreuzzug Friedrich I. Barbarossas – Sturm auf Byzanz – "Babylon" triumphiert – Ketzer, Cornflakes und Kulturkrieg: Das Weiterleben des Kreuzzuggedankens


Blickpunkt: Der Fall Ivar Kreuger - Der Tod des Streichholzkönigs
Porträt: Cesare Borgia - Ein Papstsohn kämpft um die Macht in Italien
Serie: Menschen und Monumente - Teil 6: El Escorial – Der Klosterpalast Philipps II.
Geschichte im Alltag: Die schwarze Königin – Die Vanille


Editorial

Eigentlich wollte Papst Urban II. durch seinen Aufruf 1095 zum Kampf gegen die Ungläubigen im Nahen Osten nur eine militärische Entlastungsaktion für Ostrom wie für die sozialen Spannungen in Europa bewirken. Doch dann erwuchs aus seinem Aufruf eine Massenbewegung, die das ganze Abendland in Aufruhr versetzte. Wider alle Erwartungen gelang die Eroberung des Heiligen Landes. Die Pilgerfahrt unter Waffen nach Jerusalem wurde zum Ideal für Generationen, und sie entwickelte sich zu einem "Kampf der Kulturen". Dieser veränderte nachhaltig die islamische wie die christliche Welt, und seine Schatten blieben für Jahrhunderte zu spüren.

Gegen die Übertragung des Zündholzmonopols gewährte der schwedische Finanzmagnat Ivar Kreuger zahlreichen Nationen hohe Staatskredite. Als das Kartenhaus aus Politik, Macht und Geld einstürzte, kam es im März 1932 zu einem skandalumwitterten Selbstmord – oder war es doch Mord?

Als Papstsohn war Cesare Borgia ursprünglich für die geistliche Laufbahn vorgesehen gewesen. Doch dann zeigte er sein eigentliches Talent als Heerführer und vor allem intrigengestählter Politiker. Mit dem Tod des Vaters brach das Borgia-Reich aber so jäh zusammen, wie es entstanden war.

Zum Dank für einen Sieg gründete der Habsburger-Herrscher Philipp II. ein Kloster im Herzen Spaniens. Dass sich aus San Lorenzo el Real de El Escorial ein Königspalast und das Machtzentrum des spanischen Imperiums entwickelte, entsprang Philipps Zusammenschau von Politik und Glaube.

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