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Babylon – Mutter aller Städte
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Titelthema:

Babylon – Mutter aller Städte



Aus dem Inhalt: Weltwunder am Euphrat – Zwischen den Strömen – Der Gesetzgeber – Die Rache Assurs – Götterturm und Wundergarten – Götter, Priester, Tempeldirnen – Magie und Medizin – Die Mühen des Ali-achu – Königinnen und Sklavinnen – Gute Geschäfte am Euphrat – Gewogen und zu leicht empfunden – Immer wieder Babylon – Grabräuber und Gelehrte


Blickpunkt: Hüter der Freiheit - Rolandsstatuen in Europa
Porträt: Wilhelm Busch - Zeitkritik mit spitzer Feder
Serie: Menschen und Monumente - Teil 7: Der Atlantikwall – Hitlers Festung Europa
Geschichte im Alltag: Der Stadtplan


Editorial

Der gewaltige Tempelturm, die einzigartigen Hängenden Gärten ließen Bab-ili, das "Tor der Götter", das die Griechen zu "Babylon" machten, als Weltwunder seiner Zeit erscheinen. Dabei war Babylon weder die älteste der Städte der Zweistromlandes, noch war es lange Zeit von großer Bedeutung gewesen. Erst als Kapitale des kurzlebigen "Neuen Reichs" Nebukadnezars II. stieg die Stadt zur glanzvollsten Residenz der damaligen Welt auf. Hier flossen alle Traditionen des alten Nahen Ostens zu einer vibrierenden Metropole zusammen, die das Konzept der "Stadt" zu einem ebenso glanzvollen wie widersprüchlichen Höhepunkt führte. Und seither wird jede Weltstadt, die etwas auf sich hält, als "Babel" gefeiert – oder verleumdet.

Von Nord- und Ostsee bis zur Adria verkünden Säulen mit dem Sagenhelden Roland den Anspruch stolzer Handelsstädte auf Freiheit und Selbstverwaltung. Ihre Geschichte ist damit auch eine Botschaft für das moderne Europa.

War er ein heiterer "guter Onkel", der witzige Geschichte dichtete und illustrierte, oder war er ein Menschen- und Frauenfeind, gar ein übler Antisemit? An der Person Wilhelm Buschs, des genialen (Mit-)Erfinders der Cartoon-Geschichte, rieben sich die Zeitgenossen wie die Nachwelt.

Wie wenig Festungsmauern im modernen Krieg nützen, hatte Hitlers Wehrmacht an Frankreichs Maginot-Linie nachdrücklich demonstriert. Dennoch versuchte der selbsternannte "größte Feldherr aller Zeiten" die Atlantikküste gegen die drohende Invasion der Alliierten aufzurüsten.

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