| Titelthema: Unter schwarzer Flagge – Piraten und Freibeuter
Aus dem Inhalt: Im Zeichen des Totenkopfs - Der Schrecken der Karibik - Sehnsucht nach Freiheit - Kidnapper und Korsaren: Piraterie im Mittelmeer - Mit der Lizenz zum Kapern - Wilde Weiber: die Piratinnen - (Keine) Beute in Sicht: Piratenalltag - König der Freibeuter - Der schreckliche schotte - Die Seewegelagerer: Piraterie heute - Porträts: Klaus Störtebeker, Kapitän Kidd, Bartholomew Roberts, Peter Easton
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Blickpunkt: Allzeit bereit! - 100 Jahre Pfadfinderbewegung Porträt: Giuseppe Garibaldi - Der unbequeme Nationalheld Serie: Menschen und Monumente - Teil 10: Versailles, die Bühne des Sonnenkönigs Geschichte im Alltag: Der Strandkorb Editorial
Die Grenzen zwischen Seekrieg und Seeraub waren immer fließend gewesen. Seemächte statteten ihre Kapitäne mit Kaperbriefen aus und jagten dieselben Kapitäne, wenn sie auf eigene Faust als Piraten tätig wurden. Die koloniale Expansion der Europäer eröffnete Freibeutern und Korsaren ein weltweites Revier, das sie vor allem im 17. und 18. Jahrhundert weidlich zu nutzen wussten. Jetzt wurden Piratenkapitäne zur Legende, und Erzählungen über das lustige Leben in den Seeräubernestern machten unter den Landratten die Runde. Ein internationales Seerecht schien das Unwesen lange einzudämmen, doch heute ist die Piraterie zurück.
Im Sommer 1907 versammelte der britische Kriegsheld Baden-Powell Jungen aus allen Gesellschaftsschichten zu einem Zeltlager, in dme er sie seine Methoden des "Scoutings" lehrte. Diese "Erlebnispädagogik" wurde der Auslöser zu einer weltumspannenden Bewegung.
Als sich in Italien die Bewegung des "Risorgimento" bildete, der nationalen Aufbruchsbewegung, an deren Ende die Einheit des Landes stehen sollte, war Giuseppe Garibaldi dabei. Er war ein geborener Truppenführer, und seine tollkühnen Aktionen trugen gleichermaßen zum Erfolg wie zur Popularität der Bewegung bei. Seine politischen "Herren" hatten freilich ihre Probleme mit dem eigenwilligen Freiheitshelden.
Frankreichs König Ludwig XIV. hasste das allzeit unruhige Paris, und er wollte den stolzen Adel in Abhängigkeit von seiner Person zähmen. So schuf er im Wald von Versailles eine neue Residenz, die gleichzeitig eine Bühne war, in der sich alles nur noch um eine "Sonne" drehte, den König selbst.
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