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Tod aus der Tiefe - Der U-Boot-Krieg
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Titelthema:

Tod aus der Tiefe - Der U-Boot-Krieg



Aus dem Inhalt: Aus dem Inhalt: In  der Todesröhre – Schildkröte und Seeteufel – Mythos „Hunley“ – Die U-Boote des Kaisers – Der Fall „Lusitania“ – Giganten und Zwerge – Jäger und Gejagte – Das letzte Boot – Das Geheimnis von Bletchley Park – Tod in der Ostsee – U-Boot-Krieg im Pazifik – In eisigen Tiefen – Lautlos in die Zukunft – Drama in der Barentssee
Internet-Plus:    U-Boot-Krieg im Film
Blickpunkt: Brennpunkt Peking - Olympiaboom und Menschenrechte
Porträt: Walter Ulbricht - Der „Spitzbart“ baut die Mauer
Serie: Der politische Mord - Teil 1: Caesar muss sterben!
Geschichte im Alltag: Die Handtasche


Editorial

Schon zu Zeiten, als noch die Segelschiffe die Meere beherrschten, träumten Ingenieure von einer Wunderwaffe, die unsichtbar aus der Tiefe die feindlichen Schiffe versenken kann. Doch schon der erste militärische Einsatz eines U-Bootes im amerikanischen Bürgerkrieg kostete der Mannschaft das Leben. Sowohl im Ersten wie im Zweiten Weltkrieg setzte die deutsche Marineführung auf die U-Bootwaffe, und nahm dabei den Tod von unschuldigen Zivilisten in Kauf. Auch im Kalten Krieg kam den U-Booten eine zentrale Bedeutung zu. Im tödlichen Spiel der Abschreckung setzten USA und UdSSR auf Atom-U-Boote, deren nukleare Sprengkörper ganze Länder vernichten konnten.

Auch für die chinesische Kapitale Peking sollten die Olympischen Spiele ein wesentlicher Schub zur Modernisierung werden. Viele Menschen innerhalb und außerhalb warten allerdings auf den Anstoß zu mehr Demokratie, den sie sich von der Vergabe der Spiele an China erhoffen.

Im sowjetischen Exil hatte es der überzeugte Kommunist Walter Ulbricht verstanden, immer auf der „richtigen Seite“ des Diktators Stalin zu stehen. Mit dieser Rückendeckung steig er dann zum mächtigsten Mann im „ersten deutschen Arbeiter- und Bauernstaat“ auf und ging als Erbauer der Berliner Mauer wenig ruhmvoll in die deutsche Geschichte ein.

Diktator zu sein, das war im alten Rom eine durchaus verfassungskonforme Rolle. Doch schlug die Diktatur in Tyrannei um – zumindest in den Augen wichtiger politischer Kreise –, dann konnte die »Freiheit der Republik« nur mit dem Dolch verteidigt werden. Im März 44 v. Chr. schien den Senatoren der Zeitpunkt gekommen, der Alleinherrschaft des Julius Caesar auf diesem blutigen Weg ein Ende zu setzen.


Dr. Franz Metzger
Chefredakteur
G/GESCHCHTE

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