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Faszination Morgenland - Europa und der Orient
Faszination Morgenland - Europa und der Orient

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Traum und Albtraum
Nur 4,90 € (inkl. MwSt)

Titelthema:

Faszination Morgenland -
Europa und der Orient:
Traum und Albtraum



Aus dem Inhalt: Die Lady im Harem – Geheimnisvolles Serail – Der Geist aus der Flasche – Schätze des Orients – Geschichten aus dem Morgenland – Auf Suleikas Schwingen – Durch die Wüste – Freiheit im Beduinenzelt – Mythos auf Schienen: Der Orientexpress – Freundschaft und Verrat – Das arabische Trauma – Wunderland am Golf – Perlen in der Wüste
Blickpunkt: 007 – Lizenz zum Verdienen: Ian Fleming schafft James Bond
Porträt: Franz I. Stephan: Der Mann an Marias Theresias Seite
Serie: Der politische Mord - Teil 5: Selbstmord des Südens: Abraham Lincoln
Geschichte im Alltag: Playmobil


Editorial

Jahrhunderte lang hatte das Abendland den Orient als Bedrohung, als Quelle der vor allem »islamischen Gefahr« angesehen. Mit dem Scheitern der Türken vor Wien 1683 wandelte sich dies: Jetzt wurde das Morgenland ein Ort wunderbarer Verheißungen, ein Land für Entdecker und Abenteurer und Projektionsfläche westlicher Phantasien. Die erotischen Schönheiten des Harems verdrängten die Glaubenskrieger des Dschihad. Rund 200 Jahre lang konnte Europa seinem
Traumbild vom Orient ungestört anhängen, doch spätestens mit dem Ersten Weltkrieg wurden die Phantasien mit den Realitäten des Nahen Ostens konfrontiert, und unter den Folgen des schmerzlichen Erwachens leiden wir bis heute.

Vor 100 Jahren wurde Ian Fleming geboren, der mit James Bond, Superagent 007 Ihrer Majestät,
eine Film-Ikone – und Geldquelle – des Jahrhunderts schuf. Fleming stützte sich dabei auf diverse reale Vorbilder, aber auch auf seine eigenen Erfahrungen – und seine Wunschträume.

Kaiser Franz I. Stephan erscheint in den Geschichtsbüchern zumeist nur als „Anhängsel“ seiner willensstarken Gattin Maria Theresia. Doch der Lothringer auf dem Kaiserthron spielte eine sehr viel bedeutendere Rolle als die des „Erbenzeugers“ und Repräsentanten.

John Wilkes Booth und seine Mitverschwörer wollten Rache für die militärische Bezwingung der Konföderation. Mit dem Mord an Präsident Abraham Lincoln besiegelten sie jedoch endgültig den Niedergang des alten Südens.


Dr. Franz Metzger
Chefredakteur
G/GESCHCHTE

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