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Aufbruch des Islam - Geburt einer Weltreligion
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Aufstand des „kleinen Mannes“
Nur 4,90 € (inkl. MwSt)

Titelthema:

Der Bauernkrieg - Aufstand des „kleinen Mannes“



Aus dem Inhalt: Sturm auf Weinsberg – Unruhige Zeiten – Zorn auf der Scholle – Die Dorfgemeinschaft – Bauernwut und Volkszorn – Wetterleuchten – Thomas Müntzer, der Brandstifter – Schwaben in Flammen – Sensen gegen Kanonen – Flammenzeichen: Martin Luther und die Bauern – Die Stunde der Rache – Florian Geyer, ein Ritter kämpft für die Bauern – Nachspiel in den Bergen – Bauernproteste heute
Blickpunkt: Die Evolution frisst ihre Kinder - Der Streit um Darwins Lehre
Porträt: Ottheinrich von der Pfalz - Im Glanz der Renaissance
Serie: Der politische Mord - Teil 7: Jean-Paul Marat – Das Scheusal in der Badewanne
Geschichte im Alltag: Das Salz


Editorial

Eigentlich ging es den Bauern Anfang des 16. Jahrhunderts gar nicht so schlecht; Hungersnöte und Verelendung waren selten. Umso härter empfanden die Bauern den wachsenden Steuer- und Abgabendruck, den ihre Herren, angesichts eigener leerer Kassen, spüren ließen. Und dann lag ohnehin Protest in der Luft, der sich auf Glaubenslehre und Auftreten der alten Kirche fokussierte. So dauerte es auch nicht lange, bis dem geistigen Aufstand des Martin Luther der sehr viel handfestere der Bauern im Süden und in der Mitte des Reiches folgte. Der Aufstand wuchs zum Krieg an; im Krieg aber hatten die Bauern den Söldnern nichts entgegenzusetzen. Die Rebellion endete in Blut und Unterdrückung.

Vor 200 Jahren wurde ein Stubengelehrter geboren, der eine einzige große, folgenreiche Reise unternahm. Denn dabei kam Charles Darwin zu neuen Erkenntnissen über die Entwicklung des Lebens, die bis heute Widerspruch und Streit provozieren.

Fehden und Familienpolitik hatten dem jungen Ottheinrich nur das bescheidene Fürstentum Pfalz-Neuburg zugestanden. Er füllte seine Residenz  dann aber ebenso mit dem Glanz der jetzt modernen Renaissance wie später das ererbte Heidelberg. Dass er darüber bankrott ging, entsprach auch dem Geist der Zeit…

Jean-Paul Marat war einer der radikalsten der französischen Revolutionäre, und seine Zeitung »Der Volksfreund« hätte eigentlich »Der Bluthund« heißen müssen. Für die junge Charlotte Corday war Marat ein Scheusal, das es mit einem Dolchstoß aufzuhalten galt.


Dr. Franz Metzger
Chefredakteur
G/GESCHCHTE

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