| Titelthema:Die Ostfront - Hitler gegen Stalin
Aus dem Inhalt: Todeskampf der Ideologen – Aufmarsch zum Endkampf – Der Hitler-Stalin-Pakt – Unternehmen Barbarossa – Generalplan Ost – Krieg gegen die Natur – Operation Blau: Vorstoß zum Kaukasus - Kosaken reiten für Deutschland – Iwans Krieg – Stalingrad – Zwischen den Fronten: Das NKFD – Im Archipel des Schreckens: die Kriegsgefangenen – Die letzte Offensive – Unter der Kriegswalze – Die 900 Tage von Leningrad – Der Zusammenbruch | Blickpunkt: Die Flucht des Dalai Lama - Der Tibet-Aufstand Porträt: Harun ar-Raschid - Der Märchenkalif Serie: Teil 8: Zarewitsch Alexej – Beseitigung eines Ungeliebten Geschichte im Alltag: Die Barbie-Puppe
Editorial
Am Hauptziel seiner Kriegspolitik hatte Hitler nie einen Zweifel aufkommen lassen: Es ging um »Lebenraum im Osten« für die »arische Herrenrasse«. Dort im Osten lebten aber nicht nur »slawische Untermenschen«, es herrschte auch die Ideologie des Bolschewismus unter einem Diktator Stalin, die Hitler & Co. ebenso verhasst waren, wie sie den Sowjets ihrerseits. Gerade weil sie sich in vielem ähnlich waren, konnte es beim Zusammentreffen von Nazismus und Stalinismus keine Gnade geben. Die »Ostfront« sah so eine der grausamsten Kriegsführungen der neueren Geschichte, unter der die Soldaten beider Seiten ebenso litten wie die Zivilbevölkerung.
Neun Jahre lang hielt die Chinesische Volksarmee Tibet schon besetzt, als 1959 die Spannungen zwischen dem Klosterstaat der Lamas und den Kommunisten zum blutigen Aufstand führten, in dessen Verlauf der junge Dalai Lama in das Exil getrieben wurde, das bis heute andauert.
Als volkstümlicher und gerechter Herrscher spielt Harun ar-Raschid in den Geschichten aus 1001 Nacht die Rolle des Muster-Kalifen. Tatsächlich erreichte das Reich der Abbassiden unter seiner Regierung seinen glanzvollen Höhepunkt. Die Wirklichkeit am Kalifenhof hatte allerdings nicht nur märchenhafte Züge.
Dass ein Zar seinen Sohn umbrachte, kam im Russenreich öfters vor. Peter I., genannt der Große,ließ seinen Sohn und Erben Alexej jedoch aus kaltem Kalkül foltern und an den Folgen kläglich sterben – der Thronfolger stellte zu viele der Reformen in Frage, die der Vater mühsam auf den Weg gebracht hatte.
Dr. Klaus Hillingmeier Chefredakteur G/GESCHCHTE
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