| Titelthema:Templer, Äbte, Ketzerjäger - Das Mönchtum im Mittelalter
Aus dem Inhalt: Templer und Bettelmönch – In der Nachfolge Christi – Lamas, Sadhus, Kriegermönche – Vater des Mönchtums – Gebet und Arbeit – Baumeister des Abendlands – Zurück zu den Wurzeln – Die Mönche mit dem Schwert – Der Templer-Prozess – Die Stunde der Inquisitoren – Barfuß in die Städte – Freiheit hinter Klostermauern – Krise und Neubeginn | Blickpunkt: Kampf um den Nordpol - Der Streit der Entdecker Porträt: Emiliano Zapata - Heros der mexikanischen Revolution Serie: Teil 9: Engelbert Dollfuß – Hitlers „erstes Opfer“? Geschichte im Alltag: Die Waschmaschine
Editorial
Der Grundgedanke des christlich geprägten monastischen Lebens – durch die Abkehr von der Welt Gott näherzukommen – fiel seit dem frühen Mittelalter im Abendland auf einen fruchtbaren Boden und trieb mit der Gründung immer neuer Klöster und Ordensgemeinschaften für Mönche wie für Nonnen reiche Blüte. Das Prinzip »Bete und arbeite« wurde zur Triebfeder steten Pioniergeistes. Der Erfolg führte freilich auch zu Wildwuchs, und so musste das Ideal „bete und arbeite“ des heiligen Benedikt immer wieder erneuert werden. Die enge Verbindung mit der von ihr geschaffenen Welt brachte dem Mönchtum aber auch so wiedersprüchliche Phänomene wie den schwertschwingenden Ordensritter und so problematische wie den Inquisitor.
Vor 100 Jahren ließ sich Robert E. Peary als »erster Mensch am Nordpol« feiern. Doch bis heute ist nicht eindeutig geklärt, ob er als Erster oder überhaupt das Ziel erreicht hat, auf das auch sein ehemaliger Gefährte und späterer Gegner Frederick Cook Anspruch erhob.
Nachdem die Politik der Herrschenden immer mehr zu Lasten der einfachen Bauern ging, braute sich am Ende des 19. Jahrhunderts in Mexiko ein gefährliches Gemisch zusammen, das in der langen und blutigen „Großen Revolution“ zum Ausbruch kam. Führer der Rebellen in den besonders armen Südstaaten wurde Emiliano Zapata, der zum Idol der Massen wurde – und prompt einem Anschlag zum Opfer fiel.
Das Staatsmodell Engelbert Dollfuß’, des ebenso kleingewachsenen wie energischen Kanzlers von Österreich, nahm etliche Anleihen von Mussolini und Hitler. Doch sein Land Letzterem ausliefern, wollte er auf keinen Fall. So kam es im Juli 1934 zum tödlichen Attentat in Wien, das Hitler aber nicht den erhofften Gewinn brachte.
Dr. Klaus Hillingmeier Chefredakteur G/GESCHCHTE
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