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Schlachtfeld Deutschland - Wallenstein und der Dreißigjährige Krieg
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Elisabeth I. - Englands goldenes Zeitalter
Nur 4,90 € (inkl. MwSt)

Titelthema:

Elisabeth I. - Englands goldenes Zeitalter



Aus dem Inhalt: Die eiserne Königin – Vom Kerker auf den Thron – Sechs Hochzeiten und zwei Todesfälle –  Die Kirche der Krone – „Virgin Queen“ – Maria die Peinliche – Im Geheimdienst ihrer Majestät – Die Sturmfaust – Seemacht im Aufbruch – London – „Die ganze Welt ist eine Bühne“ – Eine fatale Affäre – Ende einer Epoche – Erbe in Gefahr

Blickpunkt: Die Welt auf einem Fleck - Weltausstellungen
Serie – Schiffe und Schicksale:
Die „Bismarck“
Geschichte im Alltag:
Der Gartenzwerg
Porträt:
Josip Broz Tito


Editorial

Eine Frau steht ihren Mann

„Sie ist nur eine Frau, nur Herrin über die Hälfte einer Insel, dennoch fürchten sie alle: Spanien, Frankreich und das Reich. Es ist jammerschade, dass Elisabeth und ich nicht heiraten können, unsere Kinder hätten die Welt beherrscht.“ Dieses Bonmot Papst Sixtus V. (1585 – 1590) belegt, wie sehr Elisabeth ihre Zeitgenossen verblüffte.
Elisabeth lebte in einer Zeit, in der es für eine Frau nicht ausreichte, einen scharfen Verstand und fast übermenschliche Energie zu besitzen, um sich in der Männerwelt als Herrscherin behaupten zu können. So wurde Englands Königin zu einer Meisterin der Selbstinszenierung; jede Rolle spielte sie perfekt: die Jungfrau auf dem Thron, die Kämpferin für den wahren Glauben, die Förderin der Künste und die Verteidigerin Englands. Sie war Feenkönigin und Kriegsgöttin in einer Person.

Und der Erfolg gab ihr recht: Sie bündelte die Kräfte des Landes, setzte mit eiserne Hand den anglikanischen Glauben durch und schlug souverän alle ihre politischen Rivalen. Unter ihrer Ägide florierten die Künste von der Architektur bis zum Theater, avancierte London zum internationalen Wirtschaftszentrum und verwegene Freibeuter begannen, für England ein Weltreich zu erobern.

Doch damit war der Konflikt mit Spanien unausweichlich. Elisabeths ebenbürtiger Rivale Philipp II., von der protestantischen Propaganda zu einer düsteren Schattengestalt verzerrt, war ein Visionär wie die Königin. In seinem Reich sollte die Sonne niemals untergehen und einzig die katholische Kirche den Glauben verkünden dürfen. Also schickte er die Armada, die mächtigste Flotte, die die Welt bislang gesehen hatte, gegen England. Es war eine Fahrt in die Katastrophe. Nicht nur die Engländer, sondern auch die Natur schienen die Spanier mit unerbittlichem Zorn zu bekämpfen. Kanonen und Stürme zerfetzten die Armada und die kühnen Ambitionen seiner katholischen Majestät. Der Historiker Heinrich Lutz hat einmal über Elisabeth geschrieben: „Sie wollte England sein“ - zumindest in jenem glorreichen Jahr 1588 war sie es.

Dr. Klaus Hillingmeier
Chefredakteur
G/GESCHICHTE

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