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Bomben gegen Hitler - Widerstand im Dritten Reich
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Nur 4,90 € (inkl. MwSt)

Titelthema:

Apokalypse Vietnam – Krieg im Namen der Demokratie



Aus dem Inhalt:
Grüne Hölle Vietnam – Die letzten Tage von Saigon – Vietnamchronik: Der dreißigjährige Krieg  – Das Stalingrad Frankreichs: Die Schlacht um Dien Bien Phu – Ho Chi Minh: Porträt eines Revolutionärs – Ein geteiltes Land: Vietnam zwischen den Systemen – Eskalation! Gefecht im Golf von Tonking – Krieg ohne Fronten – Ein Meer aus Leiden: Napalm, Agent Orange und Massaker an Zivilisten – TET: Tödliches Neujahrsfest – Schreckensbilder: Der Krieg und die Medien – Bring them home! Friedensbewegung, Hippies und Studentenproteste – NAM: Momentaufnahmen aus einer Welt am Abgrund – Die gebrochene Generation: Die Veteranen zwischen Trauma und Drogen – Rückzug auf Raten: Wie Südvietnams Niederlage besiegelt wurde – Platoon: Vietnam auf der Leinwand – Trauma einer Supermacht

Blickpunkt: Der Neandertaler in uns
Neue Serie! Monster und Fabelwesen: Nessie
Geschichte im Alltag: Klosterfrau Melissengeist
Porträt: Karl Martell


Beispielseiten:
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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser!
 

Vor einigen Jahren hatte ich die Gelegenheit,  mit einem ehemaligen Fremdenlegionär zu sprechen, der im Indochinakrieg gekämpft hatte. Er schwärmte von der Schönheit des Landes und der Freundlichkeit seiner Menschen. Aber als er vom Krieg sprach, fiel ein tiefer Schatten auf sein Gesicht. Der Härte und Verbissenheit, mit der die Vietminh für ihre Überzeugung kämpfte, zollte er Respekt, doch sprach er auch von der »Hinterhältigkeit« der Kriegsführung. Wie immer man die Strategie Ho Chi Minhs und seines Generals Vo Nguyen Giap bewerten will — sie hatte Erfolg. Die Niederlage von Dien Bien Phu setzte einen blutigen Schlussstrich unter die kolonialen Träume der Grande Nation.

 

Als 1954 Vietnam geteilt wurde, traten die USA das gefährliche Erbe der Franzosen in Indochina an. Südvietnam avancierte zum »Vasallenstaat« im Kampf gegen den Kommunismus. Zuerst glaubten die Strategen im Pentagon, dass Material und Ausbilder ausreichen würden, um den Vietcong zurückdrängen zu können — eine Fehleinschätzung. 1964 kontrollierte er weite Teile Südvietnams. Der Konflikt war zum Krieg eskaliert. Die selbstbewussten Amerikaner waren nicht bereit, aus den Fehlern der Franzosen zu lernen. Mit genügend Männern, Material und Napalm, dachten sie, könne man den kommunistischen Feind ausschalten. Aber wie schon im Ersten Indochinakrieg wogen gewonnene Schlachten nicht viel. Als der Vietcong nach dem unglaublichen Blutzoll der Tet-Offensive nicht mehr kämpfen konnte, führten die Soldaten Nordvietnams den Kampf weiter. Jeden Abend brachte der Fernseher die Schreckensbilder toter Soldaten und offenbarte das Leid der Bevölkerung. Immer mehr Menschen in den USA stellten sich die Frage: »Warum kämpfen wir?«


Eine überzeugende Antwort konnten die Politiker nicht geben. Unter dem öffentlichen Druck zogen sich die USA aus dem Krieg zurück. Die vietnamesische Tragödie ging weiter:

Bruderkrieg, Umerziehungslager, Flüchtlingsströme. Und unter den schrecklichen Spätfolgen des Entlaubungsmittels Agent Orange leidet Vietnam bis heute.



Ihr/ Euer
Dr. Klaus Hillingmeier
Chefredakteur
G/GESCHICHTE

 
 

 


 
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