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Titelthema:
Weltmacht Rom – Der Siegeszug der Legionen
Aus dem Inhalt:
Die Triumphe der Wölfin – Pyrrhos Siege: Rom wird Italien – Romchronik – Ehrgeizige Eroberer: Rom versus Italiker – Kriegsdienst als Bürgerpflicht: Die Armee der Republik – Karthago muss zerstört werden! Rom versus Punier – Das Ende einer Legende: Rom versus Makedonen – Teutonische Wüten: Rom versus Germanen – Gesprengte Ketten: Der Spartacus-Aufstand – Kampfmaschine: Die römische Armee – Nie war das Imperium größer: Rom versus Daker – Die Ostfront: Rom versus Parther – Alte Feinde, neue Feinde: Die Boten des Todes
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Blickpunkt: Wasser marsch! Die Geschichte der modernen Feuerwehr
Neue Serie! Monster und Fabelwesen: Der Yeti
Geschichte im Alltag: Der Kugelschreiber
Porträt: Albert Speer – Hitlers Baumeister
Beispielseiten:
Editorial
Liebe Leserinnen und Leser!
„Weder in Raum noch Zeit eine Grenze. Eine Herrschaft ohne Ende habe ich ihnen vergönnt.“ Diese Prophezeiung Jupiters an die Römer, wie man sie in der „Aeneis“ des Vergil lesen kann, sagt alles über das Sendungsbewusstsein dieses Volkes aus. Roms Willen zur Macht kannte keine Gnade und duldete keine Rivalen. Man mochte Schlachten verlieren, niemals Kriege. Selbst angesichts katastrophaler Niederlagen waren Friedensverhandlungen niemals eine Option – stattdessen erklärte der Senat den totalen Krieg, mobilisierte alle Kräfte und opferte bereitwillig das Blut der Jugend für den Endsieg. Mit dieser unbarmherzigen Härte gegen sich selbst und die Feinde wurde zuerst Italien unterworfen, dann das verhasste Karthago ausgeschaltet und schließlich das gesamte Mittelmeer zu einem römischen Binnenmeer, einem Mare Nostrum, gemacht.
So brutal und unbarmherzig Rom als Eroberer war, so maßvoll zeigte es sich als Herrscher. Man konnte sich mit dem neuen Machthaber arrangieren, und zuweilen brachte es sogar Vorteile, in einer Provinz des römischen Imperiums zu leben. Nach wenigen Jahrzehnten unter dem römischen Adler waren ganze Völker assimiliert, lebten den „Roman way of life“, und selbst ihre alten Götter glichen sich den römischen Vorbildern immer mehr an. Auch die Armee war ein Instrument der Romanisierung. Wer 25 Jahre treu in den Hilfstruppen diente, erhielt mit seiner Abfindung zugleich das römische Bürgerrecht. Diese Fähigkeit zur Integration unterscheidet die Römer von vielen anderen Eroberern der Weltgeschichte und ist das vielleicht am meisten unterschätzte Erfolgsgeheimnis des Imperiums. Doch ganz wurde die Prophezeiung des Jupiters zu keinem Zeitpunkt Realität. Im Osten herrschte ein Gleichgewicht des Schreckens mit dem Großreich der Parther.
Roms schlimmster Albtraum aber waren die Germanen, unruhig, unberechenbar und unbezähmbar. Arm und von Hungersnöten bedroht war Germania die Dritte Welt der Antike. Wenn die Barbaren den Limes überwinden könnten, wäre Roms Zeit abgelaufen.
Ihr/ Euer
Dr. Klaus Hillingmeier
Chefredakteur
G/GESCHICHTE
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