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Mahatma Ghandi
Mahatma Ghandi

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Titelthema:

Adolf Hitler – Aufstieg zur Macht



Aus dem Inhalt:
Brennender Hass: Die Novemberpogrome –

Griff nach der Macht: Der Aufstieg Adolf Hitlers; darin: Die ungeliebte Republik. „Die Fahne hoch ...“. Millionen stehen hinter ihm. Die Entfesselung des Bösen. –

Alltag im Dritten Reich: Leben unter dem Hakenkreuz; darin: Die Volksgemeinschaft. Faszination HJ. Dem Führer die Jugend. Vom Menschen zur Nummer. Verführung der Massen. –

Adolf Hitler: Dämon der Deutschen; darin: Unheil Hitler! Der Führer privat.

Blickpunkt: Schädelkult
Neue Serie! Monster und Fabelwesen: Werwölfe
Geschichte im Alltag: Der Fernseher
Porträt: Heinrich von Kleist


Beispielseiten:
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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser!
 

Es ist nahezu unmöglich, diesem Mann zu entgehen. Kaum ein Tag, an dem nicht auf irgendeinem Fernsehprogramm eine Sendung über Hitler läuft. Da werden uns Hitlers Frauen vorgestellt, sein ehemaliger Leibwächter plaudert aus dem braunen Nähkästchen oder es werden uns irgendwelche fernen Verwandten präsentiert. Den Höhepunkt bildete dieses Jahr ein Hitler-Marathon des Senders VOX, der am 30. April eine zwölfstündige Dokumentation ausstrahlte. Die bewegten Bilder haben ihre Wirkung, und auch mit einem kritischen Kommentar bleiben sie gefährlich, weil sie zu oft auf das düstere Faszinosum setzen.

Wie viel Aufmerksamkeit darf man dem „Führer“, der ein ganzes Volk, ja eine ganze Welt ins Verderben gelenkt hat, eigentlich widmen? Mit jeder Sendung werden unsägliche und unsegliche Begriffe am Leben erhalten: „Volksgemeinschaft“, „Drittes Reich“ oder „Arier“. Mich persönlich haben bei der Recherche zu diesem Heft besonders jene Aufnahmen angeekelt, in denen sich Hitler, Göring und Konsorten als freundliche Familienmenschen inszenierten. Warum also Hitler? Ist denn nicht schon alles gesagt, schon alles geschrieben? Und sind wir uns nicht alle darüber klar, welche Tragödie sich abspielte?

Aber ich brauche nur einen Blick ins Internetforum zu werfen, um festzustellen, dass das Thema immer noch mehr als aktuell ist. Viele Aspekte des NS-Regimes werden verharmlost oder sogar positiv bewertet und dabei von langfristigen Zielen Hitlers abgekoppelt. Der Mythos Autobahn scheint unausrottbar zu sein. Dass der Bau vieler Strecken militärische Gründe hatte, wird gerne vergessen. Und eine Vollbeschäftigung ist nicht gerade eine gesellschaftliche Utopie, wenn sie durch Maßnahmen wie Arbeitsdienst oder Ausgrenzung ganzer Personengruppen erreicht wird. Beliebt ist in rechten Kreisen die Theorie, dass der Angriff gegen die Sowjetunion ein Präventivkrieg gewesen sei. Dabei findet sich schon in „Mein Kampf“ die Blaupause zur Eroberung des „Lebensraums Osten“. Es gibt also noch Aufklärungsbedarf. Darum wieder Hitler.



Ihr/ Euer
Dr. Klaus Hillingmeier
Chefredakteur
G/GESCHICHTE

 
 

 


 
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