Die 10000 Unsterblichen - Die Garde des Perserkönigs
Vier Tage saßen die Perser schon fest. Einige tausend griechische Kämpfer unter dem Spartanerkönig Leonidas versperrten dem persischen Heer den Weg. Das bestand zwar aus schätzungsweise 100000 Mann unter dem Kommando des Großkönigs Xerxes, aber die Griechen hatten sich geschickt aufgestellt. Um den Vormarsch der Perser nach Mittelgriechenland
Keine andere Einheit war in höherem Grade mit der Pracht barbarischen Reichtums ausgestattet
Curtius Rufus
zu stoppen, hatten sie sich auf dem schmalen Pass der Thermopylen im Kallidromosgebirge festgesetzt. Der Pass war die einzige Stelle, um von der Küste ins Landesinnere vorzudringen. Xerxes riss der Geduldsfaden. Er befahl einigen Einheiten aus seiner bunt zusammengewürfelten Armee den Angriff auf das kleine Häufchen Griechen. Doch der Perserkönig hatte sich verrechnet, die Griechen schlugen die Angreifer blutig zurück. Xerxes setzte alle Hoffnungen auf seine beste Truppe: die 10000 »Unsterblichen«. Aber schlechter bewaffnet als die griechischen Soldaten (Hopliten), ohne Helme und mit kürzeren Lanzen, konnten auch die 10000 nichts ausrichten – die Griechen wehrten den Angriff der Elitetruppe ab. Und doch waren es die »Unsterblichen«, die schließlich den Sieg errangen: Ein Einheimischer verriet den Persern eine Bergroute, auf der sie die Griechen umgehen und ihnen in den Rücken fallen konnten.
Großkönig Dareios I. ließ die Wände der Residenz in Susa mit prachtvollen Porträts der "Unsterblichen" schmücken
Der Perserkönig greift nach Europa: "Xerxes am Hellespont"; Gemälde von Jean Adrien Guignet
Informationen zu den 10000 Unsterblichen und anderen Eliteeinheiten finden Sie in den folgenden Ausgaben: