5000 Euro für einen besonderen Zigarrenstummel Ein Zigarrenstummel des ehemaligen britischen Premierministers Winston Churchill hat bei einer Auktion in London 5.000 Euro eingebracht. Ein Privatmann war bereit, diese Summe für ein rund 10 Zentimeter langes Zigarrenstück aus dem Munde Churchills hinzublättern. Das Auktionshaus Keys hatte den abgelegten Stummel auf nur 400 Euro geschätzt.
Churchill hatte die Zigarre im Jahr 1941 nicht fertig geraucht, weil er zu einer Kabinettssitzung musste. Ein Kammerdiener im Regierungssitz Downing Street 10 hatte die Reste an sich gebracht und sie anschließend einem Freund geschenkt. Ein Verwandter hatte sich nach dessen Tod dann des Liebhaberstücks angenommen. Winston Churchill war zeit seines Lebens passionierter Zigarrenraucher. Von sich selbst sagte der Politiker: „Ich trinke viel, ich schlafe wenig und rauche eine Zigarre nach der anderen. Deshalb bin ich 200% in Form.“ Nach Churchill ist auch ein eigenes Zigarrenformat benannt. Die Zigarren von 178 mm Länge und einem Ringmaß von 18,65 mm wurden von der kubanischen Firma Romeo y Julieta zeitweilig sogar in personalisierter Form eigens für ihn hergestellt.
Marco Schrage
Datum: 2.2.2010 Den Inhalt beschreibende Stichwörter:
Churchill, Zigarrenstummel, Auktionshaus Keys, kubanische Firma Romeo y Julieta
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