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Amelia Earhart bleibt verschollen


Ohne Ergebnis ist eine Suchexpedition nach Hawaii zurückgekehrt, die auf einer einsamen Südseeinsel nach dem Flugzeugwrack und den sterblichen Überresten der Welt-Umfliegerin Amelia Earhart und ihres Begleiters suchte. Das Schicksal der Flugpionierin bliebt weiter ungeklärt.

Die 1897 geborenen US-Amerikanerin Amelia Earhart hatte 1932 Fluggeschichte geschrieben, als sie als erste Frau solo den Atlantik überquerte. 1937 startete sie mit ihrem Navigator Fred Noonan zu einer Weltumrundung. Am 2. Juli starteten sie auf Neuguinea zu nächsten Etappe, die sie zur Howlandinsel auf halbem Weg nach Hawaii bringen sollte. Dort traf das Flugzeug nie ein, Earhart und ihr Kopilot sind seither verschollen.

Experten haben bisher vermutet, dass das Flugzeug vom Kurs abkam und wegen Treibstoffmangels in den Pazifik stürzte. Dann wurde aber auf der kleinen Insel Nikumaroro (Gardener Island) der Phoenix-Gruppe Gegenstände gefunden, die Earhart oder Noonan gehört haben könnten; zudem sind auf Fotos der Suchexpedition von 1937 Umrisse eines Flugzeug-ähnlichen Gegenstands zu erkennen. Manche Flug-Historiker spekulieren deshalb, dass die Pioniere notlanden mussten und noch einige Zeit auf der Insel überlebt haben könnten.

Zu den Anhängern dieser Theorie gehörte die Mitarbeiter von TIGHAR, der Internationalen Vereinigung zur Bergung historischer Flugzeuge. TIGHAR rüstete nun auch die zwei Millionen Dollar teure Suchexpedition aus, die aber nach wenigen Tagen vor dem schwierigen Terrain und wegen Ausrüstungsmängeln ergebnislos umkehren musste. Pat Thrasher, die Gründerin von TIGHAR, erklärte dazu: "Es ist nicht wie in einem Indiana Jones-Film, wo man ankommt und da ist es! So funktioniert das nie." Im kommenden Jahr wollen die Sucher nach Nikumaroro zurückkehren. Sie sind weiterhin davon überzeugt, dass dort die letzte Station von Earharts Flug war.




 

 

 

 

Datum: 30.7.2012
Den Inhalt beschreibende Stichwörter:

Amelia Earhart, Flugpioniere, Weltumrundung, Nikumaroro

 


 
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