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Ein unbeugsamer Gallier wird 50


Am 29. Oktober 1959 erschien der erste Asterix-Comic in der französischen Jugendzeitschrift Pilote. Seitdem wurden die Geschichten um den listigen Gallier in über 100 Sprachen übersetzt und brechen immer neue Verkaufsrekorde. Zum Jubiläum bringt Zeichner und Autor Albert Uderzo jetzt einen Jubiläumsband auf den Markt.

m Pariser Vorort Bobigny steht die Wiege von Asterix und Obelix. Dort befindet sich die alte Wohnung des gebürtigen Italieners Albert Uderzo, der hier zusammen mit seinem Freund René Goscinny vor 50 Jahren das Konzept für eine neue Comicreihe entwickelte. Die Abenteuer um den gewitzten Asterix und seinen gutmütigen Freund Obelix trafen den Nerv der Zeit. Uderzos liebevolle Zeichnungen und Goscinnys Ironie erfreuen bis heute ein Millionenpublikum.

Mit dem Tod Goscinnys 1977 endete eine Ära, nicht aber die Erfolgsgeschichte Asterix. Ab Band 25 übernahm Zeichner Uderzo auch das Schreiben der Texte. Die Qualität blieb dabei aber, so die einhellige Meinung vieler Kritiker und Fans, auf der Strecke. Das Fehlen von Goscinnys cleverem Witz, seinen Anspielungen und seiner Erzählkunst konnte Uderzo nicht einmal annähernd kompensieren.

Doch der Erfolg blieb, die Auflagenzahlen stiegen sogar immer weiter an. Uderzo ist inzwischen 82 und brachte jetzt noch einmal einen neuen Band heraus: „Asterix und Obelix feiern Geburtstag – Das goldene Buch“. Viele bekannte Figuren wie die glücklosen Piraten, der Brite Teefax und die schöne Falbala tauchen wieder auf und auch ihr Schöpfer Albert Uderzo hat einen Gastauftritt als Comicfigur.

Auch der Tod des zweiten Asterix-Erfinders würde nicht das Ende der Serie bedeuten. Die Rechte an Asterix hat Uderzo kürzlich an das Verlagshaus Hachette verkauft. Und er hat drei junge Künstler zu seinen Erben bestimmt, die die Reihe nach seinem Tod fortsetzen werden.

Thorsten Schimming


Datum: 23.10.2009
Den Inhalt beschreibende Stichwörter:

Asterix, Obelix, Albert Uderzo, René Goscinny, 50. Geburtstag

 
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