Hitlers „Tarnkappenbomber“ auf History
Was wäre passiert, wenn die deutsche Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg nahezu unsichtbare Bomber zur Verfügung gehabt hätte? Der deutschsprachige History zeigt am 14. Januar 2011 um 20 Uhr die Rekonstruktion einer deutschen Geheimwaffe, die am Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelt wurde, aber nicht mehr zum Einsatz kam.
Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs fand die US-Armee in der Nähe von Frankfurt am Main einen geheimen Kampfjet, den Hitler auf einem abgelegenen Flugplatz konstruieren ließ.
Nach der Entdeckung wurden die Einzelteile des Flugzeugs beschlagnahmt und nach Kriegsende in die USA und nach Großbritannien verschifft.
Fast 65 Jahre danach rekonstruierte jetzt ein Forscherteam das Flugzeug und untersuchte die Eigenschaften des sogenannten Tarnkappenbombers. Ein amerikanisches Filmteam begleitete die Flugzeugexperten, die den Bomber nachbauten.
„Die Horten H IX war moderner Tarntechnologie um mehr als 30 Jahre voraus. Hätten die Deutschen Sie in Serie produziert, wäre der Krieg anders verlaufen“, mutmaßt Aldo Spadoni, ein beteiligter Luftfahrtingenieur. Die Testergebnisse des amerikanischen Konstruktionsteams zeigen: Wenn die Horton HIX in 15 Metern Höhe mit einer Geschwindigkeit von 1000 km/h geflogen wäre, hätten die Alliierten Sie erst zweieinhalb Minuten vor dem Eintreffen am Zielort orten können.
History
14. Januar 2001
20 Uhr
Anne Wanner
Datum: 10.1.2011
Den Inhalt beschreibende Stichwörter:
Zweiter Weltkrieg, Hitler, Tarnkappenbomber, Rekonstruktion
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