Identifizierung der Toten vom 11. September schreitet voran
Fast zehn Jahre nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center in New York konnten die sterblichen Überreste eines weiteren Opfers identifiziert werden. Damit wurden bisher 1632 Opfer namentlich bekannt und deren Familien hatten endlich die Möglichkeit, ihren Angehörigen angemessen zu bestatten.
Das Büro der New Yorker Leichenbeschauer leistet seit dem 11. September 2001 Höchstarbeit. 2753 Menschen wurden nach dem Zusammenbruch der beiden Türme in Manhattan vermisst. Bisher konnten 1632 identifiziert werden – dank der permanenten Anstrengung der Mitarbeiter. DNA-Analysen geben den Familienangehörigen nun Gewissheit über den Verbleib ihres vermissten Verwandten, Freundes oder Geliebten.
Für viele ist dies ein wichtiger Schritt im Bewältigungsprozess und für den Umgang mit der immer währenden Trauer. Aber über 1100 Opfer konnten bis heute nicht identifiziert werden. Hier wartet immer noch viel Arbeit auf das Büro der Leichenbeschauer.
Julia Rienäcker
Datum: 25.8.2011
Den Inhalt beschreibende Stichwörter:
11. September, New York, DNA-Analyse, Identifizierung
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