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Juden trugen angeblich zur Deportation der polnischen Bevoelkerung bei


Der polnische Historiker Krzystof Jasiewicz stellt die Behauptung auf, dass die polnischen Juden eine Mitschuld an der Deportation der Polen in die Sowjetunion tragen.

Im Jahre 1940 wurden mehrere hunderttausende Bewohner aus dem Osten Polens nach Sibirien vertrieben. In seinem Werk „Die sowjetische Wirklichkeit 1939-1941 in den Zeugnissen polnischer Juden“ bezichtigt Jasiewicz die jüdische Bevölkerung als Kollaborateure Stalins.
Auf Deutschland Radio Kultur berichtet er, dass die meisten Juden dem polnischen Staat mit einem völligem Desinteresse begegneten und Einheimische bei den sowjetischen Besatzern anschwärzten. Seiner Ansicht nach war dieses Verhalten Auslöser für das spätere Vorgehen gegen die Juden: die Judenprogrome nach Einfall der Deutschen im Sommer 1941.

Jasiewicz entfachte mit seinen Anschuldigungen eine große Kontroverse unter den Historikern. Der polnische Reporter Adam Leszczyński betitelte das Buch als „eine Ansammlung von antisemitischen Klischees in wissenschaftlicher Verpackung.“

Ulrike Kiesel


Datum: 9.3.2010
Den Inhalt beschreibende Stichwörter:

Ronald Reagan, Dollar-Note, 40. Präsident, USA,

 
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