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Kein Selbstmord der Callas


Seit die große Sopranistin und Operndiva Maria Callas am 16. September 1977 tot in ihrer Pariser Wohnung aufgefunden wurde, kursierte das Gerücht eines Selbstmordes. Neue Untersuchungen haben nun eine medizinische Ursache des Herzversagens der 53-Jährigen gefunden: Maria Callas wurde von den Medikamenten umgebracht, die den vollständigen Verlust ihrer Stimme hinauszögern sollten.



Das Ende ihrer Karriere vor Augen und von Aristoteles Onassis verlassen – dies schienen genug Gründe für einen Selbstmord der einst gefeierten Diva zu sein. Italienische Ärzte legen nun aber eine andere Erklärung für den frühen Tod der Sängerin vor, wie die Zeitung "La Stampa" berichtet: Die Callas litt demnach an Dermatomyotosis, eine degenerative und letztlich unheilbare Muskelkrankheit. Die Muskelschwäche erfasste auch ihre Stimmbänder, so dass eine weitere Karriere ausgeschlossen war. Als Behandlung wurden der Sängerin hohe Dosen an Cortison und Autoimmunhemmern verabreicht, Medikamente, die das Herz schwächen und einen plötzlichen Stillstand verursachen können.

Ein pathologische Abklärung dieser Theorie ist allerdings nicht möglich, da die Leiche auf Wunsch der Sängerinn verbrannt und vor der griechischen Küste im Meer verstreut wurde.


Datum: 15.12.2010
Den Inhalt beschreibende Stichwörter:

Maria Callas, Operndiva, Todesursache

 

 
 
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