Mitarbeiter am „Bayerischen Revolutionsatlas“ gesucht
Im Kontekt der aktuellen Ausstellung „Revolution! Bayern 1918/19“, die bis Ende Februar im Münchner Literaturhaus zu sehen ist, versucht das Haus der Bayerischen Geschichte eine möglichst umfassende Aufbereitung der Ereignisse in der „Provinz“ des jungen Freistaats anzustoßen. Hobbyhistoriker, Geschichtsvereine, Archivare aber auch Schulklassen sind eingeladen, in den Archiven vor Ort zu forschen und so einen Beitrag zu einem „Bayerischen Revolutionsatlas“ zu liefern.
Die Geschichtsschreibung der bayerischen Revolution von 1918 kreist vor allem die Ereignisse in der Hauptstadt München - mit dem Sturz der Monarchie, der Ausrufung und der schließlichen Niederschlagung der Räterepublik. Der Blick auf das restliche Bayern fehlt weitgehend; nur für eine Handvoll Städte und Gemeinden gibt es Untersuchungen zu den revolutionären Geschehnissen. Dabei lassen sich die Ereignisse zwischen November 1918 und Mai 1919 gut aufarbeiten: Eine ganze Reihe von Akten zur Revolution haben sich in den Archiven erhalten und erlauben fundierte Aussagen darüber, wie unterschiedlich sich Revolution und Räterepublik in den bayerischen Städten und Gemeinden auswirkten. Es lohnt also, dieses spannende Kapitel der bayerischen Geschichte für jede Gemeinde eigenständig zu erzählen.
Das Haus der Bayerischen Geschichte lädt daher alle Interessierten herzlich ein, die revolutionären Ereignisse in ihrer Gemeinde zu recherchieren und Texte wie Bilder auf der digitalen Bayernkarte zu veröffentlichen, die auf der Homepage des Hauses entsteht.
Weitere Informationen unter: www.hdbg.de www.datenmatrix.de/projekte/hdbg/revolution/content/revolution_upload.php
Datum: 12.12.2008 Den Inhalt beschreibende Stichwörter:
Revolution 1918/19, Bayern, Räterepublik, München
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