Nationalsozialistische Kunstgeschichte schon bald virtuell ersichtlich
Kunstgeschichte aus der Nazi-Zeit kommt jetzt ins Internet: Ende Oktober werden die Kunstobjekte der „Großen Deutschen Kunstausstellung“ aus den Jahren 1937 bis 1945, auf einer Plattform im Internet veröffentlicht. Ein weiterer Schritt für die Erforschung der Kunstpolitik des Nationalsozialismus
Das „Haus der Kunst“ in der Münchner Prinzregentenstraße, gab jetzt in einer Mitteilung bekannt, dass die kommende Datenbank die erste leistungsfähige Plattform sein wird, die beträchtliche Erkenntnisse über die Kunstpolitik im Nazi-Regime liefert. Insgesamt werden ca. 11.000 Ausstellungsstücke gezeigt, von denen bisher nur rund 10 Prozent bekannt waren. Seid 2009 wurde das Projekt „GDK Research“ von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Unter der Leitung des Zentralinstituts konnten die Forscher die Digitalisierungs- und Entdeckungsarbeit zu den „Großen Deutschen Kunstausstellungen“ durchführen, die nun in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Museum Berlin und dem Haus der Künste München, veröffentlicht wird. Die Plattform wird zukünftig umfangreiches Foto- und Archivmaterial zur Verfügung stellen, sowie Exponaten der GDK, die sich seit 1998 im Deutschen Historischen Museum Berlin befinden.
Vanessa Materla
Datum: 7.9.2011
Den Inhalt beschreibende Stichwörter:
GDK Research, Nationalsozialismus, Haus der Kunst, München
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