Neues Museum Deutscher Fayencen in Schloss Höchstädt
Erste Ausstellung "Über den Tellerrand..." zeigt deutsche Fayencen-Sammlung und klärt über die Geschichte sowie Technik auf.
Am 29. April eröffnet in Schloss Höchstädt das erste Museum Deutscher Fayencen. Die Ausstellung präsentiert nicht nur prunkvolles Geschirr sowie Plastiken, Gefäße, Trophäen, Tischdekore oder Pflegeutensilien der Sammlung der Bayerischen Schlösserverwaltung, sondern informiert auch über Herstellungstechniken und betreibt Materialkunde.
Fayence ist Keramik mit einer weißen Zinnglasur, die farbig bemalt wird, und dem Porzellan ähnelt. Der Name lässt sich von der italienische Stadt Faenza ableiten. Das Werkstoff, der auf der Suche nach Porzellan in Europa entstand, hatte seine Blütezeit im 17. und 18. Jahrhundert als rund 100 Manufakturen in Deutschland existierten.
In diesem Jahr feiert das Porzellan seinen 300. Geburtstag. Grund genug für G/Geschichte dem "Weißen Gold" einen Blickpunkt zu widmen. Lesen Sie mehr über die Erfindung und den Erfolg des Porzellans in Europa in unserer Ausgabe 6/2010.
Datum: 01.04.2010 Den Inhalt beschreibende Stichwörter:
Fayencen, Höchstädt, Museum, Geschirr, Plastiken, Weißes Gold
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