Rettung der Papiere des Kölner Stadtarchivs
Seit Wochen arbeiten zahlreiche ehrenamtliche Helfer an der Bergung der Akten des Archivs. Aufgrund der U-Bahn Bauarbeiten ist das Gebäude mitsamt Nebengebäuden im März diesen Jahres eingestürzt.
In einem Erstversorgungszentrum in Köln-Porz bemühen sich täglich ca. 40 Helfer im Schichtdienst die wertvollen Dokumente aus dem Geröll zu holen. Insgesamt haben sich bisher ca. 2000 Freiwillige gemeldet, darunter rund 150 Stundeten der Universität Bonn.
„Natürlich geht Zeit dabei drauf“, so die Doktorandin Carola Geiecke, aber „wir leisten für die künftige Forschung einen wichtigen Beitrag und wollen, dass das Archiv wieder möglichst schnell für Forscher und Studenten zugänglich gemacht wird.“ Die Tatsache, dass auch für ihre Promotionsarbeit relevante Akten und Aufzeichnungen verschüttet gingen, ist eine weitere Motivation für.
Obwohl bislang schätzungsweise zehn Prozent der teilweise stark beschädigten und feuchten Akten geborgen werden konnten, werden die Arbeiten noch einige Monate andauern. Erst dann können die Dokumente neu geordnet und restauriert werden.
Datum: 17.04.2009 Den Inhalt beschreibende Stichwörter:
Köln - Stadtarchiv
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