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Schaedel von Stoertebeker gestohlen


Aus dem Museum für Hamburgische Geschichte haben Diebe den Schädel des Piraten Klaus Störtebeker entwendet. Eine Belohnung von mehreren tausend Euro ist ausgesetzt.

Der Schädel des Piraten Störtebeker war in einer Glasvitrine im Museum für Hamburgische Geschichte ausgestellt. Der Aufbewahrungsort zeigt keine Aufbruchspuren; die Vitrine soll nicht genügend gesichert gewesen sein. Bisher hat die Polizei keine Anhaltspunkte, wer die Täter sein könnten.

Bereits am 9. Januar entfernten Unbekannte den Schädel des berühmten Hamburgers, Klaus Störtebeker. Nun wendet sich das Museum an die Bevölkerung: „Wir sind alle sehr bestürzt über den Diebstahl. Der legendäre und geheimnisvolle Schädel aus dem 15. Jahrhundert ist eine Reliquie der Hamburger Geschichte, eine der Hauptattraktionen unseres Hauses. Wir hoffen sehr, dass er wieder zurückgegeben oder gefunden wird. Dafür brauchen wir die Unterstützung der Hamburger Bevölkerung. Helfen Sie uns, den Seeräuberschädel wiederzufinden!“ sagt Museumsdirektorin Lisa Kosok.

Dabei ist unklar, ob der Schädel wirklich der von Klaus Störtebeker ist. Ein Gentest konnte bisher nicht durchgeführt werden. Der Schädel wurde 1878 beim Bau der Speicherstadt auf dem Grasbrook entdeckt. Hier soll Störtebeker am 20. Oktober 1401 mit 30 Gefährten enthauptet und dann auf einen Pfahl zur Abschreckung genagelt worden sein. Der Schädel weist ein großes Loch in der Decke auf.   


Datum: 21.1.2010
Den Inhalt beschreibende Stichwörter:

Störtebeker, Schädel, Museum, Diebstahl, Hamburg

 
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