Weimarer Rendezvous der Geschichte
Mit dem Vortrag „Die Geschichte ist der Irrgarten der Gewalt“ beginnt heute nachmittag das „Weimarer Rendezvous mit der Geschichte 2011“. Bis Sonntag wird das Thema „Gewaltmenschen – Menschengewalt“ auf Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Workshops und in einem kulturellen Begleitprogramm beleuchtet.
Ein wichtiger Aspekt der Geschichtstage in Weimar, zu der Fachleute, aber auch alle Geschichtsinteressierten eingeladen sind, ist die enge Zusammenarbeit von Historikern und Medienvertretern aus Deutschland, Frankreich und Polen, jener dreier Länder im Herzen Europas, die besonders schmerzliche Erfahrungen mit Gewalt, als Täter wie als Opfer, teilen.
Die Themen der Fachvorträge reichen von der Todesstrafe im Mittelalter bis zur aktuellen Frage, wieweit Gewaltanwendung zur Durchsetzung etwa der Menschenrechte gerechtfertigt sein kann. Neben den Diskussionen bieten auch Filmvorführungen und das Kulturprogramm die Möglichkeit, sich mit den unterschiedlichen Aspekten von Gewalt in der Geschichte auseinanderzusetzen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Einen ungewöhnlichen Blick auf Gewalt gegen Menschen bildet den Abschluss des diesjährigen Weimarer Rendezvous: Im Gewölbekeller der Stadtbücherei stellt Prof. Susanne Rau von der Universität Erfurt ihre Forschungen zur Geschichte der Henkersmahlzeit vor – gefolgt von einem dazu passenden Menü.
Das ausführliche Programm ist zu finden unter
www.weimarer-rendezvous.de
Datum: 4.11.2011
Den Inhalt beschreibende Stichwörter:
Weimarer Rendezvous, Gewalt
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