Würdigung von Prinz Albert in Coburg
Im Dezember jährt sich zum 150. Mal der Todestag von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, Gatte der Königin Victoria und Stammvater des heutigen britischen Königshauses. Am 9./10. September lädt die Prinz-Albert-Gesellschaft zu einer öffentlichen Konferenz in die fränkische Residenzstadt.
Prinz Albert, 1819 auf Schloss Rosenau bei Coburg geboren, heiratete 1840 die junge Königin Victoria, zum weitverbreiteten Missfallen von deren Untertanen. Die Ehe wurde jedoch außerordentlich glücklich, und Albert, seit 1857 ofizieller Prinzgemahl, gewann den Respekt der Briten durch seine Aufgeschlossenheit für die moderne Industriegesellschaft. Sein früher Tod ließ eine untröstliche Victoria zurück, die das Witwenschwarz nie wieder ablegte.
Die Würdigung des bedeutenden Sprosses des Adelshauses Sachsen-Coburg und Gotha hat sich die 1981 zur Förderung der deutsch-britischen Beziehungen gegründete Prinz-Albert-Gesellschaft zur Aufgabe gemacht. Sie lädt im Jubiläumsjahr zu einer der Öffentlichkeit zugänglichen Konferenz nach Coburg ein. Diese findet am 9. und 10. September unter dem Titel „Inszenierung oder Legitimation? – Die Monarchie in Europa im 19. und 20. Jahrhundert“ statt.
Weitere Informationen: www.Prinz-Albert-Gesellschaft.uni-bayreuth.de
Datum: 16.8.2011
Den Inhalt beschreibende Stichwörter:
Coburg-Sachsen und Gotha, Prinz Albert, Königin Victoria
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