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Das historische Rätsel des Monats Dezember 2011
Die in diesem Monat gesuchte Herrscherin ist eine der „Neun Guten Königinnen“, über die wir in der Bibel Berichte finden. Sie lebte in Persien. Als die Königin des Landes vom Hof vertrieben wurde, trat unsere gesuchte Person ihre Nachfolge an. Ihr Vater war dem Regierungsbeamten ein Dorn im Auge, weil er sich ihm gegenüber nicht beugen wollte, sondern dies nur vor Gott tun wollte. Deshalb bezeichnete er ihn als Amalekiter. Der Beamte ärgerte sich über den mangelnden Respekt so sehr, dass er den König überredete, ein Massaker am jüdischen Volk in Persien auszuüben. Im Monat Adar sollten am 13. Tag die Juden für vogelfrei erklärt und vernichtet werden. Der Genozid lief jedoch nicht so ab, wie gedacht: Der Königin gelang es, dem König die Intrige des Beamten aufzuzeigen, so dass dieser hingerichtet wurde, nachdem der König erahnte, dass sein Vertrauen missbraucht wurde. Das erste königliche Dekret, das den Völkermord verordnete, konnte nicht mehr zurückgenommen werden, allerdings stellte die junge Königin ein zweites auf, das gegenteilig die Vernichtung der Judengegner vorsah: Zahlreiche Judengegner wechselten ihre Position und gaben sich als Juden aus, um keine Sanktionen zu fürchten. Durch das zweite Dekret kamen insgesamt über 75000 Menschen ums Leben. Noch heute feiern die Juden als Erinnerung an ihre Rettung das Purimfest (purim = dt.: lose). Dies bezieht sich auf das Losorakel, das der Regierungsbeamte befragte: Es werde eine Judenvernichtung geben.
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