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Das historische Rätsel des Monats Januar 2012
Erst der Tod des Vaters ermöglichte es der gesuchten Person einen Pakt mit dem griechischen Musikgott Apollo zu schließen. Obwohl sie schon sehr früh ein außergewöhnliches Interesse an Musik und Komposition hegte, war es ihr erst ab ihrem 17. Lebensjahr gestattet, einzelne Instrumente zu erlernen. Ihr Vater, ein deutscher König, verabscheute jegliche Art von Musik zu Tiefst und gab der Tochter erst durch sein Dahinscheiden sein stilles Einverständnis zur Musiklehre. Aber darauf folgend legte sie ihre Messlatte für ihre zukünftigen musikalischen Erfolge sehr hoch: Als Vorbild wählte sie sich Johann Sebastian Bach und komponierte alles was die Feder hergab von Märschen über Kantaten und Choräle. Heute sind ihre gesammelten Raritäten, die sie behütet hat wie ihren Augapfel, Bestandteil der Staatsbibliothek in Berlin.
Ihre Jugend verbrachte sie größtenteils mit ihrer Schwester, dessen Schicksal ein wenig an Prinzessin Elisabeth von Österreich-Ungarn erinnert. Denn auch die Schwester heiratete den Mann, der eigentlich unserer gesuchten Person zugedacht gewesen wäre. Sie selbst ging nicht in die Ehe, nur eine einzige Liebelei wird der Prinzessin nachgesagt, nämlich die zu einem adeligen Freund ihres Bruders. Über die angebliche Beziehung der Beiden wurde im Jahr 2002 ein Film gedreht, indem unsere Gesuchte die deutsche Schauspielerin Alexandra Maria Lara verkörperte. Doch die Beziehung ist historisch nicht belegt. Um sich um ihr vollständiges Wohl zu kümmern, machte sie ihr Bruder, der zu seiner Zeit wohl der bedeutendste Mann des Landes war, zur Äbtissin des weltlichen Stifts Quedlinburg.
Am 30. März 1787 starb sie im Alter von 64 Jahren. Man sagt ihr nach, dass sie wohl die Vertrauteste ihres Bruders und ihm sowohl in Gebaren als auch Aussehen sehr ähnlich war.
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