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Das historische Online-Rätsel

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Das historische Rätsel des Monats März 2009


 

Die Begabung zum Offizier wurde ihm in die Wiege gelegt. Nicht weniger als 16 seiner Vorfahren dienten als preußische oder russische Generäle. Geboren wird er 1887 in Berlin. Nach dem Tod seines Vaters wird er von seinem Onkel adoptiert und wächst zunächst in Straßburg auf.

Als Jugendlicher besucht er die Kadettenanstalt in Plön und die Preußische Hauptkadettenanstalt in Berlin-Lichterfelde, die zentrale Offiziersschule des preußischen Militärs. Als Zwanzigjähriger schon Leutnant, erlebt er den Ausbruch des Ersten Weltkriegs als Oberleutnant und Adjutant des 2. Garde-Reserve-Regiments. Trotz schwerer Verwundung im November 1914 kehrt er als Hauptmann in den Dienst zurück. Bei Kriegsende ist er Generalstabsoffizier der 213. Infanterie-Division an der Westfront.

Die Reichswehr übernimmt ihn, und seine Karriere schreitet voran in diesem Berufsheer. Ab Oktober 1933 ist er Oberst. Als Oberquartiermeister I, ab 1936, gilt er gar als Nachfolger von Ludwig Beck, dem späteren Widerstandskämpfer. Doch zu einer Nachfolge kommt es nicht und der Gesuchte wird in der Folge vor allem im Osten wirken. Seine Stationen: Sudetenland, Polen, Frankreich und schließlich die Sowjetunion.
Hier macht er sich im Süden einen Namen: auf der Krim-Halbinsel, beim Kampf um Stalingrad oder im Kursker Becken.

Doch sein zunehmendes Zerwürfnis mit Hitler kostet ihn schließlich seinen Posten. Von den Alliierten wird er acht Jahre inhaftiert, obwohl selbst Winston Churchill Geld für seine Anwaltskosten spendet. Sein Verhältnis zum Nationalsozialismus ist bis heute Gegenstand der Diskussion, genauso sein Verhältnis zum Widerstand. Trotz alledem ist er der einzige ehemalige Feldmarschall des Dritten Reiches, der die Bundeswehr bei ihrem Aufbau berät. Er stirbt 1973 und wird in der Lüneburger Heide bestattet, begleitet von einer Trauerrede des Generalinspekteurs der Bundeswehr.

Wer war´s?

Wer gesucht ist, erfahren Sie hier !



 
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