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Technoseum Mannheim

„2 Räder – 200 Jahre“

Vor 200 Jahren erfand Karl von Drais die Laufmaschine. Mit ihr nahm die Erfolgsgeschichte des Fahrrads ihren Lauf. Warum Sie beim Radfahren nicht einfach umfallen, erklärt das Mannheimer Technoseum in einer Ausstellung.

Schlepprock adé: Das Fahrrad ermöglicht Frauen eine neue Freiheit. | © Technoseum

Das Technoseum Mannheim präsentiert bis zum 25. Juni 2017 die große Landesausstellung „2 Räder – 200 Jahre. Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrads“.

Original-Laufmaschine von Drais

In vier Ausstellungszonen können sich die BesucherInnen über die Entstehungsgeschichte des Fahrrads informieren. Zunächst stehen Karl von Drais und seine Erfindung im Mittelpunkt. Zu sehen ist eine Laufmaschine mit Original Lizenz-Plakette aus dem Jahr 1820, die Drais selbst gebaut hat. Sie ist das wertvollste Objekt der Ausstellung.

Emanzipation dank Fahrrad?

Neben der technischen Entwicklung wird die gesellschaftlichen Veränderung beleuchtet, zu der das Fahrrad in seiner 200-jährigen Geschichte beigetragen hat. Diente es anfangs als „Spielzeug“ für Wohlhabende, wurde es ab 1900 zum Fortbewegungsmittel der Massen. Das Fahrrad hat die Mobilität der Menschen nachhaltig verbessert, neue Sportarten geprägt und die Frauenbewegung beflügelt.

Auf Hochrad Probe sitzen

An verschiedenen interaktiven Stationen erfahren die BesucherInnen, wie ein Fahrrad funktioniert. So lernen sie auch die physikalischen Gesetze kennen, warum man beim Fahren nicht umkippt. Wer mag, kann auf einem Hochrad Probe sitzen, mit dem Nachbau einer Laufmaschine eine Runde drehen oder Fahrräder mit Hartgummibereifung ausprobieren. In einer Werkstatt gibt es praktische Tipps, wie man zum Beispiel einen Reifen flickt oder die Kette ölt. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein umfangreiches Rahmenprogramm, zu dem Führungen, Vorträge und Filmvorführungen gehören.

2 Räder – 200 Jahre. Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrads
Technoseum Mannheim
11. November 2016 bis 25. Juni 2017

www.technoseum.de

Hinweis: G/GESCHICHTE ist Medienpartner der Ausstellung.

Zuletzt geändert: 15.11.2016

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