Zitat:
Zitat von dieter Organisator des "Dschihad made in Germany" war eine schillernde persönlichkeit: Max von Oppenheim, ein Sprössling des Kölner Bankhauses Sal. Oppenheim & Cie. Als Leiter der Berliner "Nachrichtenstelle für den Orient" war er mit der Planung und Durchführung des "Heiligen Krieges" betraut. Es gab Anfang des 20: Jahrhunderts eine regelrechte "Dschihad"-Angst unter den Engländern oder den Franzosen, denn die hatten Angst um ihre Kolonialreiche und waren sich der potentiellen Bedrohung durch den politischem Islam durchaus bewusst. Quelle: Der Heilige Krieg - ZDF.de |
mir ist der Grund Ihrer Beiträge nicht klar, Was wollen Sie eigentlich sagen ?
Noch dazu aus populärwissenschaftlichen Quellen.
? Wollen Sie herausstellen, dass die Muslime unglaubwürdig sind, weil sie anfangs für den Kaiser und dann für die Engländer fochten ?
? Wollen Sie herausstellen, dass die Muslime das nur für Geld getan haben ?
? Wollen Sie die Unglaubwürdigkeit der Engländer beschören, die den Arabern bei Hilfe einen eigenen Staat versprachen ?
? oder wollen Sie sagen, dass die Muslime die Freunde Deutschlands sind
Max von Oppenheim ist keinesfalls eine schillernde Persönlichkeit. Wer so etwas sagt, ist einfach nur dumm oder schreibt Dinge ab, die er nicht versteht. .
Max von Oppenheim, anfangs deutscher Diplomat war ein Archäologe, einem Schliemann ebenbürtig.
Vor dem WK 1 entdeckte er im Tell Halaf das Volk der Aramäer.
Ein Tell ist, im Gegensatz zum Djebbel, eine nicht-geologische Erhebung, entstanden durch die Besiedlungen vorangegangener Zeiten.
Bei einem Schnitt durch einen Tell werden die Besiedlungsepochen wie in einem Geschichtsbuch von unten nach oben gezeigt, einschl. der Zäsuren in der Besiedlung.
Oppenheim hat der Welt das Volk der Aramäer eine Stück näher gebracht.
Was Sie daran als schillernde Persönlichkeit erkennen mögen ? weiss der Deibel
,
Bei seinen Ausgrabungen fand Oppenheim die Basalt-Skulpturen, von denen er die Hälfte dem Museum in Halaph/Aleppo Syrien
Für seinen diplomatischen Einsatz in Arabien im Auftrag des Kaisers hatte man ihm im Vorderasiatischen Museum in Berlin einen Platz für seine Figuren neben dem Ischta-Tor versprochen.
Seine diplomatischen Bemühungen gingen schief, wie auch der Plan des Kaisers für einen deutschen Djihad.
Die in seinem Privatmuseum ausgestellten Figuren zersprangen nach einem Fliegerangriff durch Ablöschen , zum Glück gerettet und 40 Jahre im Keller des Vorderasiatischen Museums zu DDR-Zeiten abbewahrt, wiederentdeckt und stehen nun nach Restauration, nach Sisyphus-Arbeit , uns allen wieder zur Verfügung.