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30.03.2008, 13:09
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#11 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 07.03.2008
Beiträge: 7.189
| Zitat:
Zitat von 913Chris Servus!
Die Kommunisten HABEN vor Kriegsende die Macht übernommen. Der Sonderfrieden mit dem D.R. kam doch nur zustande, weil Lenin im Inneren Bewegungsfreiheit haben wollte.
Seine deutschlandfreundlichen Tendenzen (nach seiner Meinung war Deutschland dafür prädestiniert, dass dort die proletarische Weltrevolution ihren Ausgang nehmen würde; erst als ihm klar wurde, dass das nicht passieren würde, griff er mit der Russischen Revolution dem vor, was seiner Meinung ohnehin passieren würde) hate er da ja schon aufgegeben...
Warum die russischen Kommunisten aber ausgerechnet die ö.u. Nachfolgestaaten kommunistisieren hätten wollen, ist mir schleierhaft. Dort fehlte das Industrieproletariat ja - mit Ausnahme von Tschechien und Österreich - fast noch mehr wie in Russland!
VG
Christian |
Wenn es einen Frieden gegeben hätte bei dem die Grenzen gleichgeblieben wäre, dann hätten Frankreich, England und Deutschland das schon ausgehalten. Obwohl Deutschland eventuell wirtschaftlich geschwächt gewesen wäre. Russland und Österreich-Ungarn wären nicht stark gewesen um das durchzuhalten. Tendenzen zur Revolution hat es in Russland ja schon vor dem 1. Weltkrieg gegeben. Wenn man einen Krieg mit zahlreichen Opfern einfach so ohne Gebietsgewinne abgeschlossen hätte, dann wäre das Volk sicher nicht gerade gut auf den Zaren zu sprechen gewesen, eine Revolution wäre vielleicht gar nicht so unrealistisch gewesen. Vielleicht eine Komunistische.
Österreich-Ungarn wäre wohl so und so zusammengebrochen. Warum hätte man die neuen instabilen Staaten nicht beeinflussen sollen? Was wäre daran so unrealistisch gewesen? |
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16.04.2008, 16:10
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#12 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 31.01.2008 Ort: Ingolstadt
Beiträge: 9.340
| Servus!
Sorry, hab den Beitrag erst jetzt gesehen... Zitat:
Zitat von WDPG Österreich-Ungarn wäre wohl so und so zusammengebrochen. Warum hätte man die neuen instabilen Staaten nicht beeinflussen sollen? Was wäre daran so unrealistisch gewesen? | Weil die Sowjetunion sogar nach geglückter Revolution vor Zusammenbruch von Ö.-U. nicht in der Lage war, IRGENDEINEN Staat zu beeinflussen, sondern erstmal mit sich selbst beschäftigt war. Erst nachdem die Sowejtunion zur Siegermacht des 2.Wk.s geworden war, war das möglich.
Was anderes wär´s, wenn du meintest, dass andere Staaten als die SU diese Ex-Ö.U.-Staaten beeinflussen hätten sollen können oderwasauchimmer. Das könnte ich mir schon vorstellen - und ist ja auch passiert.
VG
Christian |
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05.09.2008, 16:29
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#13 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 31.01.2008 Ort: Ingolstadt
Beiträge: 9.340
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05.09.2008, 16:48
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#14 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 29.06.2008
Beiträge: 19.979
| Ganz netter Artikel, dem ich aber nur bedingt zustimmen kann. Dass Österreich-Ungarn auf Dauer überlebt hätte, wage ich zu bezweifeln, schon weil die Ungarn der Umwandlung auch ihrer Reichshälfte in einen Bundesstaat nie zugestimmt hätten. Und selbst wenn: Jugoslawien zerfiel auch in einer Zeit, als die Teilrepubliken zunehmend mehr Rechte bekamen. Karl I. wäre ohne seinen Sturz auch nicht so früh gestorben. Auch dass das Osmanische Reich überlebt hätte, halte ich für eher unwahrscheinlich.
Dass allerdings Hitler in einer Monarchie nie Reichskanzler worden wäre, glaube ich auch, das habe ich auch schon mal in einem Thema geschrieben. |
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05.09.2008, 16:56
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#15 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 31.01.2008 Ort: Ingolstadt
Beiträge: 9.340
| Servus!
Ich teile deine Meinung, Scifi.
Der Artikel ist nach Eingeständnis des Autors "pseudohistorisch".
Chimelli versucht, die Geschichte möglichst ohne personelle Veränderungen weiter zu schreiben.
Dass ein Ludwig III. von Bayern beim Volk eigentlich unbeliebt war, weil als untätig verschrieen, dass ein Osmanisches Reich ohnehin in allen Ecken udn Enden krachte und nicht mehr lang überlebt hätte - die Jungtürken traten VOR dem 1.WK in Aktion! - und dass es sehr wohl eine Vivisektion über sich hätte ergehen lassen - Briten und Franzosen waren längst im Nahen Osten aktiv - das alles kommt zu den von dir vorgebrachten Argumenten bzgl. Österreich-Ungarn dazu.
Und Chimellis hypothetische Weiterführung der Dynastien der Hohenzollern, Habsburger und Wittelsbacher ist dann vollends lachhaft...
Die Weltwirtschaftskrise hätte es wahrscheinlich trotzdem gegeben, und dann hätte ich die werten Herrscher sehen mögen...
Vielleicht hätte es dann trotzdem einen Hitler in Deutschland gegeben, wenn auch mit anderer Vorgeschichte...
VG
Christian |
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05.09.2008, 17:35
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#16 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 29.06.2008
Beiträge: 19.979
| Zitat:
Zitat von 913Chris Und Chimellis hypothetische Weiterführung der Dynastien der Hohenzollern, Habsburger und Wittelsbacher ist dann vollends lachhaft...
Die Weltwirtschaftskrise hätte es wahrscheinlich trotzdem gegeben, und dann hätte ich die werten Herrscher sehen mögen... | Ob die Dynastien sich auf Dauer gehalten hätten, hätte wohl vor allem davon abgehangen, ob ihre Staaten in parlamentarische Monarchien umgewandelt worden wären. Keine einzige europäische Monarchie ist durch die Weltwirtschaftskrise zu Fall gekommen. (Das Schicksal der spanischen war schon vorher besiegelt.) |
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06.09.2008, 08:51
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#17 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 31.01.2008 Ort: Ingolstadt
Beiträge: 9.340
| Servus!
Kannst du dir vorstellen, ein Karl von Österreich oder Willi 2 hätten zugestimmt, wenn Deutschland oder Österreich in eine echte parlamentarische Monarchie umgewandelt worden wäre?!?
VG
Christian |
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06.09.2008, 09:36
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#18 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 29.06.2008
Beiträge: 19.979
| Wenn man ihnen keine andere Wahl gelassen hätte, schon. Insbesondere Karl I. hätte nie das Militär eingesetzt, um eine Umwandlung gewaltsam zu verhindern.
Die Monarchen in West- und Nordeuropa fanden sich ja auch damit ab. |
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06.09.2008, 09:39
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#19 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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Beiträge: 9.340
| Servus! Zitat:
Zitat von Scifi Die Monarchen in West- und Nordeuropa fanden sich ja auch damit ab. | Die Benelux-Monarchien und England sowie die skandinavischen Monarchien (ich denke, auf die bezieht sich deine Bemerkung) haben aber auch eine GANZ ANDERE Vorgeschichte als dies bei den deutschen und österreichischen Monarchien der Fall war! Ich denke nicht, dass man beide Arten von Monarchien vergleichen kann...
VG
Christian |
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06.09.2008, 10:27
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#20 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 29.06.2008
Beiträge: 19.979
| So anders nun auch wieder nicht. In Österreich nahm Franz Joseph - widerwillig, aber doch - auch eine stückweise Schmälerung seiner Macht durch diverse Verfassungen hin. Warum hätte sich Karl I. da sperren sollen?
Auch in den west- und nordeuropäischen Monarchien wurde die Macht des Monarchen allmählich verringert. |
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