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08.02.2009, 03:07
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#1 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 13.03.2008
Beiträge: 5.208
| Der Untergang der Bismarck Habe gerade noch mal den Bericht im TV gesehen, worin die Versenkung des unsinkbaren Schlachtschiff geschildert wurde.
Ob es jetzt die Torpedos von britischen Kreuzer waren oder eine Selbstversenkung wurde in der Doku nicht entschieden.
Aber diesem Inhalt des folgenden Beitrag muss ich widersprechen: http://www.g-geschichte.de/forum/neu...html#post14175 (Der letzte Deutsche Kaiser)
Die Swordfish Flugzeuge waren zwar veraltet, konnten aber so tief fliegen, das die 50 Flak Geschütze der Bismarck diese gar nicht treffen konnten, weil diese nicht weit genug nach unten zu drehen gingen. Die Flugzeuge flogen unter dem Feuer mit 100 km/h durch. Der entscheidende Torpedo wurde sehr nah in einem Wellental, der Beobachter hing kopfüber aus seinem Sitz heraus und beobachtete die Wellen, an der Bismarck platziert und traf das Ruder, damit war das Schicksal des Schiffes besiegelt. Wahnsinn, ein paar altertümliche "Enten" sind für die Niederlage der deutschen Flotte im zweiten WW. verantwortlich. Denn auf Befehl von ganz oben, wurden weitere Unternehmungen für den Rest des Krieges verboten. Datei:FaireySwordfish.jpg – Wikipedia
Fazit: Durch die Flugzeugträger mit Swordfish Staffeln, waren die Briten zu See auch durch noch so riesige Schlachtschiffe nicht zu bezwingen.
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... bis hierher und keinen Schritt weiter ...
Geändert von lorginn (08.02.2009 um 03:18 Uhr).
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08.02.2009, 03:23
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#2 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 13.03.2008
Beiträge: 5.208
| Hinweise
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... bis hierher und keinen Schritt weiter ...
Geändert von lorginn (08.02.2009 um 03:25 Uhr).
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17.02.2009, 01:37
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#3 (permalink)
| | Gesperrt Rang: Majestät
Registriert seit: 19.02.2008 Ort: Baden-Württemberg
Beiträge: 5.151
| Z-Plan Nach dem Z-Plan, dem Ausbau- und Erweiterungsprogramm der Kriegsmarine, hätte die Deutsche Marine erst 1947 in vollem Umfang mit einer größeren Anzahl von Großkampfschiffen kriegsbereit sein sollen. So hatte Hitler das auch Marinechef Raeder verklickert, ihn aber schlicht angelogen. Raeder fiel aus allen Wolken, als 1939 der Krieg begann, in dem nach seiner Meinung "die deutsche Marine nur zeigen könne, dass sie anständig zu sterben versteht"
(nachzulesen in "Verdammte See" von Cajus Bekker). |
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17.02.2009, 01:41
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#4 (permalink)
| | Gesperrt Rang: Majestät
Registriert seit: 19.02.2008 Ort: Baden-Württemberg
Beiträge: 5.151
| Bismarck Stimmt exakt, so war es, muss mich in Teilen korrigieren. Die Flakbewaffnung der Bismarck war zweitklassig, deshalb in erster Linie musste das Schiff untergehen. |
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19.05.2009, 17:52
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#5 (permalink)
| | Gesperrt Rang: Majestät
Registriert seit: 19.02.2008 Ort: Baden-Württemberg
Beiträge: 5.151
| Feuerleitsystem der Bismarck Weiß jemand, wo man genaueres über das Feuerleitsystem der "Bismarck" erfährt. Ich kenne nur die Fakten, die eigentlich bekannt sind:
1. Dass das Radar der britischen Schiffe dem der deutschen Schiffe überlegen war und dass die "Bismarck" m. W. während der gesamten "Rheinübung" ihr Radar ausgeschaltet hatte;
2. Dass die Deutschen anfangs in der Radarentwicklung führend waren, diesen Vorsprung dann aber wieder verspielten; führend waren sie dafür später beim Flugzeug-Radar (Radar für Nachtjäger, z. B. "Lichtenstein, Freya- und Würzburg-Geräte");
3. Dass die britische Marine konsequent mit "Radar" schoss;
4. Dass die deutsche Marine traditionell lieber "auf Sicht schoss" (weiß ich noch von meinem Onkel);
5. Das Feuerleitsystem für die 4 großen Geschütztürme "Anton, Bruno, Cäsar und Dora" mit insgesamt 8 x 38 cm Geschützen muss während der gesamten "Rheinübung" über die optischen Entfernungsmesser ("Wackeltöpfe" - je 1 Gerät an Backbord- und Steuerbordseite) gelaufen sein.
6. Weiß jemand, wie das mit der Mittelartillerie war? Insgesamt 6 Türme (3 an Steuerbord und 3 an Backbord) mit je 2 x 15 cm-Geschützen, wie erfolgte hier die Feuerleitung? Jeder 15-cm-Turm besaß oben ein eigenes Periskop, richtete jeder 15-cm-Turm sein Feuer selbst oder geschah das zentral?
7. Und schließlich wie erfolgte die Feuerleitung für die Flakartillerie? Ich vermute, das lief über die beiden E-Messgeräte vor und hinter dem achteren Gefechtleitstand.
Wer weiß näheres bzw. wo kann man näheres erfahren?
Geändert von tiger456 (28.12.2009 um 13:49 Uhr).
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19.05.2009, 18:59
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#6 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 29.06.2008
Beiträge: 19.979
| Zitat:
Zitat von Joachim Clar 1. Dass das Radar der britischen Schiffe dem der deutschen Schiffe überlegen war und dass die "Bismarck" m. W. während der gesamten "Rheinübung" ihr Radar ausgeschaltet hatte; | Wieso das?
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Bis in den Tod Rot-weiß-rot!
Wen die Götter lieben, der stirbt jung.
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19.05.2009, 19:05
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#8 (permalink)
| | Gesperrt Rang: Majestät
Registriert seit: 19.02.2008 Ort: Baden-Württemberg
Beiträge: 5.151
| Danke ... ... das ist phantastisch. |
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19.05.2009, 19:12
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#9 (permalink)
| | Gesperrt Rang: Majestät
Registriert seit: 19.02.2008 Ort: Baden-Württemberg
Beiträge: 5.151
| Bismarck Zitat:
Zitat von Scifi Wieso das? | Spätestens beim Durchbruch durch die Dänemarkstraße zwischen Grönland und Island in den Atlantik und auch danach hatte man Angst, sich durch die Strahlung der Radargeräte zu verraten. Später waren dann die Sichtverhältnisse wohl so, dass man ausschließlich auf die E-Messgeräte setzte. Logisch ist das nur schwer nachvollziehbar. |
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19.05.2009, 19:55
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#10 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Haushofmeister
Registriert seit: 05.05.2009
Beiträge: 253
| Zitat:
Zitat von Joachim Clar Spätestens beim Durchbruch durch die Dänemarkstraße zwischen Grönland und Island in den Atlantik und auch danach hatte man Angst, sich durch die Strahlung der Radargeräte zu verraten. . | Hallo Joachim,
für den Beginn gilt das sicher, die Einmessung der eigenen Radarstrahlung.
Aber danach: ich weiss nicht recht, immerhin setzte Lütjens seinen 30-Minuten-Funkspruch ab?
vG rigel. |
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