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  1. #21
    Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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    Zitat Zitat von Fabian Beitrag anzeigen
    Außerdem hätten die Deutschen Fallschirmjäger einsetzen können um Häfen zu erobern.
    ...
    Da hätte man aber vorher die RAF ausschalten müssen, was aber nicht gelungen war.


    Zitat Zitat von Fabian Beitrag anzeigen
    ...
    Für die Panzer hätte man große Transportschiffe gehabt.
    ...
    Wenn Du meinst ...

    ... ähnlich wie die Alliierten am D-Day?


    Zitat Zitat von Fabian Beitrag anzeigen
    ...
    Außerdem ist die Küste nicht überall voller Klippen.
    ...
    Mag sein; trotzdem engt das Vorhandensein von Steilküsten ein mögliches Landungsgebiet stärker ein als Nordfrankreich. D.h. das Ueberraschungsmoment hätte wahrscheinlich nicht gezogen.


    Zitat Zitat von Fabian Beitrag anzeigen
    ...
    Die Deutschen hätten wie du schon sagtest Kutter benutzen können, was auch der Plan war. Außerdem sollte die Luftwaffe nach einem Sieg über die RAF die britische Flotte aus dem Kanal bomben.
    ...
    Was sollte denn die arme Luftwaffe noch alles machen?

    Sie war ja schon an der RAF kläglichst gescheitert, und jetzt soll sie zusätzlich auch noch den Kanal sperren, für lange Zeit, bis alle Kutter Nachschub auf nichtexistenten Schiffen und Landungskähnen ein Millionenheer plus Ausrüstung drüben hatten?


    Zitat Zitat von Fabian Beitrag anzeigen
    ...
    Transportschiffe standen schon zur Verfügung. Die Britten hätten einer deutschen Invasion nichts entgegensetzen können.
    ...
    Der Meinung bin ich absolut nicht. Die RAF war tausendmal besser als Görings Sauladen, und der brit. Flotte hatte D wenig bis nichts entgegenzusetzen.

    Panzereinheiten nützen null, wenn man keine Möglichkeit hat, sie übers Wasser zu kriegen (und D hatte überhaupt gar nix; selbst wenn man sie in die Nähe der brit. Küste hätte bringen können, hätten sie von den Transportschiffen ja auch noch 'runter gemusst. Ja, wie denn, wenn man nicht vorher eine Stadt mit einem grossen und intakten Hafen erobert hätte (Liverpool?), und dann in Seelenruhe ausladen könnte). Hirngespinste imho.


    Zitat Zitat von Fabian Beitrag anzeigen
    ...
    Nordirland hätten die Deutschen nach Großbritannien erobert. Außerdem waren die Truppen in Indien und Afrika auf Nachschub aus GB angewiesen.
    Aber wenn es doch auch nicht für die brit. Hauptinsel gereicht hat?


    Zitat Zitat von Fabian Beitrag anzeigen
    ...
    Außerdem waren die Truppen in Indien und Afrika auf Nachschub aus GB angewiesen.
    ... oder vielmehr aus den USA.




    LG

  2. #22
    Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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    Zitat Zitat von RedScorpion Beitrag anzeigen
    Da hätte man aber vorher die RAF ausschalten müssen, was aber nicht gelungen war.




    Wenn Du meinst ...

    ... ähnlich wie die Alliierten am D-Day?




    Mag sein; trotzdem engt das Vorhandensein von Steilküsten ein mögliches Landungsgebiet stärker ein als Nordfrankreich. D.h. das Ueberraschungsmoment hätte wahrscheinlich nicht gezogen.




    Was sollte denn die arme Luftwaffe noch alles machen?

    Sie war ja schon an der RAF kläglichst gescheitert, und jetzt soll sie zusätzlich auch noch den Kanal sperren, für lange Zeit, bis alle Kutter Nachschub auf nichtexistenten Schiffen und Landungskähnen ein Millionenheer plus Ausrüstung drüben hatten?




    Der Meinung bin ich absolut nicht. Die RAF war tausendmal besser als Görings Sauladen, und der brit. Flotte hatte D wenig bis nichts entgegenzusetzen.

    Panzereinheiten nützen null, wenn man keine Möglichkeit hat, sie übers Wasser zu kriegen (und D hatte überhaupt gar nix; selbst wenn man sie in die Nähe der brit. Küste hätte bringen können, hätten sie von den Transportschiffen ja auch noch 'runter gemusst. Ja, wie denn, wenn man nicht vorher eine Stadt mit einem grossen und intakten Hafen erobert hätte (Liverpool?), und dann in Seelenruhe ausladen könnte). Hirngespinste imho.
    So sah der Plan der Deutschen aus.
    Kannst du hier noch mal nachlesen wenn du willst.
    Unternehmen Seelöwe ? Wikipedia
    Ich selber halte ihn für undurchführbar, da Flotte und Luftwaffe nicht für einen solchen Einsatz ausgerüstet waren.
    Zitat Zitat von RedScorpion Beitrag anzeigen
    Aber wenn es doch auch nicht für die brit. Hauptinsel gereicht hat?
    Sie hätten Nordirland nur besetzen können, wenn sie auch die Hauptinsel erobert hätten, was allerdings nicht funktioniert hat.
    Zitat Zitat von RedScorpion Beitrag anzeigen
    ... oder vielmehr aus den USA.

    LG
    Die Güter mussten allerdings erst nach England und wurden dann weiterverteilt.

  3. #23
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    Also Deuschland hatte sehr wohl der britischen Seemacht was entgegen zu setzen,denke man an die Uboote der deutschen,gegen die die Briten eigentlich machtlos waren. Erst das knacken des Enigma codes verhalf den Briten zur entscheidenden Seeschlacht wende.
    Und die alliierten waren alles andere als überlegen,und schon gar nicht 1941.
    Alleine Fehler Hitlers führten dazu das sich das Blatt wendete.
    Man bedenke den Halte Befehl Hitlers,in dem er hundert tausende Briten entkommen liess,nur um seine Macht gegen über den Generälen zu zeigen.

  4. #24
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    U-Boote sind dummerweise für Landeunternehmen eher nicht so der Hit, man kann damit vielleicht ein wenig versuchen, die gegnerischen Einheiten zu beschäftigen, aber auch das nur bedingt, es fehlt in Küstennähe oft an Meerestiefe. Transportieren kann man damit fast nichts und ohne Hafen ausladen erst recht nicht. Außerdem gab es 1940 immer nur ein gutes Dutzend einsatzbereiter Boote und bei der Landung der Briten in Norwegen wurde fast nichts erreicht, oft auch wegen Torpedoversagern.
    Nach Norwegen hatte die Kriegsmarine nur eine handvoll Zerstörer, leichte Kreuzer und Minenleger, die einsatzbereit waren. Damit hätte man vielleicht eine Landung begleiten können, aber die gelandeten Truppen niemals versorgen.

    Die einzige Möglichkeit einer erfolgreichen Landung in England lag in einem Überraschungsschlag direkt zum Zeitpunkt des Erreichen des Kanals/Dünkirchen. Wenn die Alliierten 300000 Mann improvisiert über den Kanal bringen konnten, dann wäre das auch den Deutschen möglich gewesen. In England gab es zum damaligen Zeitpunkt gar keine Verteidigung, die Flotte war verstreut, bis alles ein wenig organisiert gewesen wäre, hätte man schon in Südengland Fakten schaffen können. Sprich Häfen und Flugplätze einnehmen.
    Dazu wären aber Vorbereitungen nötig gewesen auf die offenbar niemand gekommen ist.
    Wahrscheinlich rechnete in der Wehrmachtsführung einfach niemand allen Ernstes mit dem vollen Erfolg des Sichelschnitt-Plans.

  5. #25
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    Zitat Zitat von jerome4802 Beitrag anzeigen
    Also Deuschland hatte sehr wohl der britischen Seemacht was entgegen zu setzen,denke man an die Uboote der deutschen,gegen die die Briten eigentlich machtlos waren.
    Stimmt. Nur: Der Zeitpunkt passt nicht. Jedenfalls nicht ganz.
    Denn 1940/41 war die U-Boot-Waffe noch bei weitem nicht die Bedrohung wie 1942/42. Es fehlten schlicht die Boote. Ungefähr 20 Boote waren während der Luftschlacht um England im Einsatz. Erst danach wurden
    a) mehr Boote gebaut, die dann auch erst
    b) atlantiktauglich waren (der Typ VII B und C, wobei B der Vorläufer des klassischen deutschen Weltkriegs-U-Boots "C" war, der z.B. auch als "Das Boot" Filmheld wurde).

    Erst nachdem man den Atlantikkrieg begonnen hatte, baute man also die Hauptwaffe in selbigem Krieg. Fatal!

    VG
    Christian

  6. #26
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    Zitat Zitat von Triton Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich rechnete in der Wehrmachtsführung einfach niemand allen Ernstes mit dem vollen Erfolg des Sichelschnitt-Plans.
    Die meisten Generäle der Wehrmacht und Hitler dachten, dass der Krieg gegen Frankreich mehrere Jahre dauern würde und nicht 6 Wochen (ist doch richitg oder ??). Deswegen hatten sie auch kaum Vorbereitungen für eine Invasion Englands getroffen. Außerdem hoffte Hitler, dass die Engländer nach der Niederlage in Frankreich aufgegeben hätten, was sie aber nicht getan haben.

  7. #27
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    Zitat Zitat von 913Chris Beitrag anzeigen
    Erst nachdem man den Atlantikkrieg begonnen hatte, baute man also die Hauptwaffe in selbigem Krieg. Fatal!
    Die Anzahl der Boote entsprach dem des Limits des deutsch-englischen Flottenvertrags. Die Werften waren vor dem Krieg voll ausgelastet, der einzige Fehler waren einige Dickschiffe, mit denen man im Zufuhrkrieg wenig anfangen konnte, vor allem die schweren Kreuzer der Hipper-Klasse und die beiden Flugzeugträger für die es keine Flugzeuge gab. Ansonsten baute man halt, was Weften, Personal und Finanzen hergaben und so zog die Kriegsmarine mit einer "Musterkollektion" in einen Krieg mit der mächtigsten Flotte der Welt.

    Dafür waren die Ergebnisse herausragend, schließlich behielt man bis zum Mai 1941 (Rheinübung) die Initiative. Nach dem Kriegseintritt der USA war der Drops gelutscht.

  8. #28
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    Zitat Zitat von Fabian Beitrag anzeigen
    Außerdem hoffte Hitler, dass die Engländer nach der Niederlage in Frankreich aufgegeben hätten, was sie aber nicht getan haben.
    Darauf hoffte Hitler noch mehrmals im Verlauf des Kriegs...

    VG
    Christian

  9. #29
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    Zitat Zitat von Fabian Beitrag anzeigen
    Die meisten Generäle der Wehrmacht und Hitler dachten, dass der Krieg gegen Frankreich mehrere Jahre dauern würde und nicht 6 Wochen (ist doch richitg oder ??). Deswegen hatten sie auch kaum Vorbereitungen für eine Invasion Englands getroffen. Außerdem hoffte Hitler, dass die Engländer nach der Niederlage in Frankreich aufgegeben hätten, was sie aber nicht getan haben.
    Das Hitler und die meisten Generäle von einem langen Krieg gegen Frankreich ausgingen glaube ich nicht. Die Wehrmacht war auf Blitzkrieg ausgerichtet. Außerdem, wer die UDSSR in 6 Monaten besiegen wollte, ging sicher nicht von einem langen Krieg gegen Frankreich aus.

  10. #30
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    Die Frage ist auch ob Hitler 1941 England überhaupt erobern wollte ! es gibt auch die Vermutung, dass er die Engländer durch den Luftschlag 1941 nur einschüchtern wollte, damit sie die Segeln streichen.
    Hitler hatte an und für sich eine positive Einstellung gegenüber England. Es gibt auch den Verdacht, dass er die 300.000 aus Dünkirchen absichtlich entkommen lies.

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