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  1. #11
    Neuer Benutzer Rang: Kellermeister
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    Also wir müssen erst einmal klarstellen, dass Deutschland Russland nie aber auch gar NIE hätte besiegen können. Selbst wenn im Westen Frieden gewesen wäre und man jeden Deutschen zwischen 18 und 50 in den Osten geschickt hätte wären wir nie weiter als bis ans Uralgebirge gekommen. Die Russen hatten so große Reserven. Ein russischer Jahrgang umfasste mehr als fünfmal soviele Männer wie ein deutscher, im ganzen 2. WK. waren 14 Mio. Mann auf der Seite der Achsenmächte im Einsatz aber selbst wenn diese alle gleichzeitig eingesetzt worden wären hätten sie keine Chance gehabt. Auch die Partisanen hätten ihren Teil dazu beigetragen. Und weil die Front sich ja ständig bewegte konnte man auch meistens keine guten Verteidigungsstellungen aufbauen. Kurz und gut Deutschland hätte Russland nicht besiegen können.
    NIE.
    Und wenn die Wehrmacht in Stalingrad gewonnen hätte, dann wären sie vielleicht für 2 oder 3 Wochen in der Übermacht gewesen und dann wären von Ostrussland Truppen gekommen die durch den NA-pakt zwischen Russland und Japan freigeworden waren ( die ja dann auch gekommen sind ) und die wären unterstützt worden von den etwa 190.000 Frischrekrutierten, die gerade zu dieser Zeit in über 500 Kasernen in dieser Umgebung rekrutiert worden waren.

  2. #12
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    Servus!
    Jetzt muss ich doch mal auch den Advocatus diaboli spielen: Was wäre denn gewesen, wenn Stalin nach der deutschen Einnahme von Stalingrad tatsächlich vom Thron gestürtzt wäre oder ihm was anderes passiert wäre, wodurch er ausgefallen wäre?
    Dann hätte es (vielleicht) einen sowjetischen Bürgerkrieg gegeben, der die freiwerdenden Sowjet-Truppen aus dem Osten und die ganzen riesigen Jahrgänge gebunden hätte und den die Deutschen weidlich hätten ausnützen können (vgl. den 1.WK). Genau auf sowas hat Hitler doch in den letzten Kriegsjahren vertraut: Ein Ereignis, das ihm wie weiland den alten Fritz aus der Patsche geholfen hätte.


    VG
    hristian

  3. #13
    Neuer Benutzer Rang: Kellermeister
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    Zitat Zitat von 913Chris Beitrag anzeigen
    Servus!
    Jetzt muss ich doch mal auch den Advocatus diaboli spielen: Was wäre denn gewesen, wenn Stalin nach der deutschen Einnahme von Stalingrad tatsächlich vom Thron gestürtzt wäre oder ihm was anderes passiert wäre, wodurch er ausgefallen wäre?
    Dann hätte es (vielleicht) einen sowjetischen Bürgerkrieg gegeben, der die freiwerdenden Sowjet-Truppen aus dem Osten und die ganzen riesigen Jahrgänge gebunden hätte und den die Deutschen weidlich hätten ausnützen können (vgl. den 1.WK). Genau auf sowas hat Hitler doch in den letzten Kriegsjahren vertraut: Ein Ereignis, das ihm wie weiland den alten Fritz aus der Patsche geholfen hätte.


    VG
    hristian



    Ich bin der Meinung, dass selbst wenn Stalingrad ein deutscher Sieg geworden wäre, die Russen Stalin nicht hätten gestürtzt.
    Er hätte weiter regiert und selbst wenn er gestürtzt worden wäre, der Oberbefehl der russischen Armee lag ja nicht (nur) bei ihm sondern auch und hauptsächlich bei seinen Generälen die einen Bürgerkrieg schneller beendet hätten als die deutschen auch nur in die Nähe von Moskau gekommen wären.

  4. #14
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    Zitat Zitat von xXKernXx Beitrag anzeigen
    Ich bin der Meinung, dass selbst wenn Stalingrad ein deutscher Sieg geworden wäre, die Russen Stalin nicht hätten gestürtzt.
    Er hätte weiter regiert und selbst wenn er gestürtzt worden wäre, der Oberbefehl der russischen Armee lag ja nicht (nur) bei ihm sondern auch und hauptsächlich bei seinen Generälen die einen Bürgerkrieg schneller beendet hätten als die deutschen auch nur in die Nähe von Moskau gekommen wären.
    ich denke auch nicht, dass stalin gestürzt worden wäre; aber dass sie einen bürgerkrieg so schnell hätten beenden könen, glaube ich eig nicht. so ein bürgerkrieg hatte schon einmal zum kriegsaustritt der russen geführt...

  5. #15
    tigerin456
    Gast

    Die Schlacht um Stalingrad

    Stimmt, sehe ich genau so, der Rußlandfeldzug war schon am 22. Juni 1941 verloren. Die Russen wären immer mehr in die Weite des russischen oder sibirischen Raumes zurückgewichen, das Land wäre zu keinem Zeitpunkt zu besiegen gewesen, dazu reichten die deutschen Kräfte nicht aus. Spätestens seit Stalingrad wusste nach Aussagen meines Vaters, der beim Befreiungsversuch "Unternehmen Wintergewitter" im Dezember 1942 dabei war, jeder, dass der Krieg verloren war.

  6. #16
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    Zitat Zitat von Vercingetorix Beitrag anzeigen
    ich denke auch nicht, dass stalin gestürzt worden wäre; aber dass sie einen bürgerkrieg so schnell hätten beenden könen, glaube ich eig nicht. so ein bürgerkrieg hatte schon einmal zum kriegsaustritt der russen geführt...


    Ja aber damals war es eine Revolution, bei der die Bürger das Regime gestürzt haben, zu dieser Zeit aber wäre Stalin niemals gestürtzt worden - also warum dann einen Bürgerkrieg anfangen? - weil Stalin als Vater der Nation galt und allen Russen - allen voran den Soldaten - ein Bild gab für wen sie kämpften.

    Außerdem erhielten die Russen seit Kriegsausbruch einen Schlag nach dem anderen. Sie mussten eine Niederlage nach der anderen einstecken. Außerdem hatten sie vorher im Finnischen Krieg mehr als 500.000 Soldaten verheizt.
    Sie wussten inzwischen, wie man eine Niederlage verkraftet.
    Außerdem hatten die Russen im ganzen 2.WK über 15 Mio Tote allein an Soldaten zu verkraften. Das ist mehr als die heutige Einwohnerzahl der Niederlanden.

    Nein nein, die wussten wie man eine Niederlage wegsteckt.
    Die Frischrekrutierten wurden ja oft unbewaffnet auf die gegnerischen Linien losgelassen um nur mit ihrer Masse zu gewinnen.



    Das heißt im ganzen, dass die Russen zu dieser Zeit Stalin niemals gestürzt hätten, also gäbe eine Revolution auch keinen Sinn.
    Bei der russischen Armee gab es nachgewiesenermaßen die wenigsten Desserteure, Kriegsverweigerer oder ähnliches.
    Fazit es hätte zu dieser Zeit weder eine Revolution noch eine Rebellion noch eine Meuterei der Truppen gegeben.

  7. #17
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    also erstens: die deutschan hatten nie vor, ganz russland zu erobern, zumindest nicht gleich, das ziel von barbarosa war eig die errichtung eines art limes gegen die russen in der linie Archangelsk-Astrachan (von fan78)

    ich sage ja nicht, dass stalin gestürzt worden wäre, aber wenn er erst einmal das vol gegen sich gehabt hätte und eine revolution ausgebrochen wäre, wäre diese sicher nicht gleich niedergaschlagen worden; denn auch wenn stalin eine vaterfigur für die russen war: wenn er die gunst des volkes erst einmla verloren hätte, hätte ihm auch dieses bild nichts genützt; und den bürgerkrieg oder die revolution habe nicht ich ins spiel gebracht

  8. #18
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    Servus!
    Diese Faktoren waren mit ein Grund für die Paranoia Stalins, die Säuberungsaktionen der 30er usw.usf.

    VG
    Christian

  9. #19
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    Übrigens: G/Geschichte 3/2003 hat Stalin zum Titelthema! Ist leider (auch) vergriffen...

    VG
    Christian

  10. #20
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    Die gesamte Lage an der Ostfront war bereits kritisch und alle deutschen Kräfte überstreckt.
    Die Heeresgruppen Nord und Mitte im Abwehrkampf.
    Keine frischen Reserven verfügbar.
    Allein in Frankreich lagen Kräfte, die nicht zur Verfügung standen. Die Waffen SS Pz. Gren. D. "Leibstandarte", die 6. und 7. Panzerdivision hätten wahrscheinlich eine Entscheidung zu mindestens um Stalingrad erreicht. Auch zur Stabilisierung der Front nach dem Gegenangriff der Sowjets benötigt. Am Kriegsausgang wäre meiner Meinung nach nicht zu rütteln gewesen. Auch ein Ausbruch eines Bürgerkrieg wie nach der russischen Revolution war nicht realistisch. Die Kapitulation von damals und die Lage der Sowjetunion Stalins sind doch nicht zu vergleichen.

    Quelle: Paul Carell "Der Marsch nach Russland"

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